Band 
Erster Theil.
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Deutschland.

burgisch, an der Elbe. Capitulatio» des Hannoversche» Heeres 1803. —ch Schnakenburg a. d. Elbe, 880 E. Elbzoll. Schifffahrt. — Gartow, 600E-Gräflich BernstorfscheS Schloß. — Im Amte Meinersen bei den Dörfer»Hänigsen und Edemissen Erdölgucllen. — Sievershausen, Dorf. Moritzvon Sachsen und Herzog Heinrich von Braunschwcig schlagen Herzog Erichvon Kalenberg und den Markgrafen Albrecht von Brandenburg 1853;Moritz und zwei Braunschwcigische Prinzen fallen. Denkmale in der Kir-che. — ch Burgdorf, 2100 E. — wittingcn im Amte Rnesebeck, 900 E.Im Amte Bodenteich das Dorf Höfferingen, in dessen Nähe bis 1652 dieLandtage des FürstenthumS im Freien gehalten wurden. — ch walsrode a»der Böhme, 1800 E. Fräuleinstift. Weberei, Papier- und Pulvermühle,Strohflechterei. — ch Ahlden an der Aller, 750 E. Schloß, Sitz der Gemah-lin Georg's 1., 1691 bis 1726. — ch Rethem a. d. Aller, 1200 E. — ch Ivin-sen a. d. Aller, 950 E. Schlacht 1388. — ch Fallingbostel a. d. Böhme. Pa-piermühle. In diesem Amte ist ein altes heidnisches Denkmal, die SiebenSteinhäuser benannt. — Soltau a. b. Böhme, 1000 E. Woll- und Leine-weberei. Schlacht 1519. — Stiibbeckshorn, ein Mcierhvf, der Sage machStammsitz der Dillingschen Familie, an welche mehre Dorfname» des Für-stenthumS, Hermansburg, Wiegmansburg u. a. erinnern. — chHermans-burg a. d. Örze. — Lutterloh, angeblicher Geburtsort Kaisers Lothar (1075).

— Sülze unweit der Örze, in der Amtsvvigtci Bergen, Dorf mit einemSalzwerk (4000 Ztr.). — chwilhelnisburg, Rirchwerder, Altenwerder,fruchtbare Elbinseln zwischen Harburg und Hamburg mit starkem Getreide-,Obst-, Gemüsebau und Viehzucht; Äirchwerdcr ist zum Theil Hamburgisch.

— Moisburg a. d. Este. Papiermühle. — st IVinsen an der Luhe, Hauptorteines 18 Q. M. großen Amtes. 1800 E. Nahrhaftes Städtchen mit lebhaf-tem Verkehr. — Bardcwik an der Ilmenau, 135» E. Altberühmter Handels-ort, 1189 zerstört, jetzt ein großes Dorf, ausgezeichnet durch Gemüsebau.Domstift. Außer diesem und dem Michaclsklvster in Lüneburg sind nochim Fürstenthume die Stifter stLüne, stEbsdorf, stMedingcn (schönesKlvstergebäude), Lvienhausen, stIscnhagen, walsrode (986 gestiftet) undRamelsloh, letzteres schon 8-12 gestiftet. — Jenseits der Elbe liegt dasehemals Laueuburgische Amt Neuhaus. — Die übrigen Amtssitze sind:Beedenbostcl, Bissendorf, Blekede, Burgwedel, Eiklingen, Fallersleben,Ilten, cvldenstadt.

IV. Landdrostei Stade --- 122 Q. M. 234,000 E.

S) Herzogthum B r e m en — 90 Q. M. 185,000E. Einedurch den Westfälischen Frieden als säcularisirtes Erzbisthum (dasBisthum ward 788 gestiftet, 819 zum Erzbisthum erhoben), 1618 anSchweden überlassene Provinz, 1712 von Dänemark erobert und vonbeiden Staaten für eine Summe Geldes 1715 und 1719 an -Hanno-ver abgetreten. Ein Theil der Provinz ist die ehemalige GrafschaftStade, welche nach dem Aussterben des gräflichen Stammes in derMitte des XII. Jahrhunderts an das Eczstift kam, jedoch späterhin