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Lambcrtikirche mit der herzoglichen Gruft, Gymnasium, Schullehrerscminar,Bibliothek (40 bis 50,000 Bände), Gemäldesammlung, Sammlung Deut-scher Alterthümer, Militairschule. Handlung und Schifffahrt. Zucker-, Sei-fen- und Pianofortefabrik. Pferdemarkt. Das anmuthigc Everstcn Holz. —Llsfleth an der Weser, 1400 E. Bis 1820 Weserzoll. — Rastede, im KreiseNeuenburg, herzogliches Lustschloß. — Seebad Oangast. — varel au demZahdebusen, 3000 §. Hauptort einer dem Grafen von Dentink gehörigenHerrschaft. Schloß. Lebhafte Gewerbe. Waisenhaus. — ch Gvelgönne,900 E. Schloß. — Brake an der Weser, 950 E. Hafen. Schifffahrt, Han-del, Schiffbau. Beide Örter im sogenannten Butjadinger Lande. — DaSLand wührden in O. der Weser belegen. — Oelmenhorst a. d. Delmc,1600E. — Hasbergen, Dorf. Korkschneidcrcien, Sicgellackfabrik. — Berne,Flecken im Stedinger Lande, 450 E. — Ivildeshauscn an der Hunte,1900 E., zum Theil katholisch, wie im ganzen Amte. Taubstummeninstitut.Senscnfabrik. — ch vechta an der Vechta, 1700 E. Das ehemalige Zeug-haus seit 1817 ein Zuchthaus, so wie das Franziskancrkloster ein Strafar-bcitshaus, katholisches Gymnasium. Es werden viele wollene Strümpfegestrickt. — Dinklage, 1200 E. Gräflich.Galcnsches Schloß. — Rloppen-burg an der Söste, 850 E. — Friesoithe im sumpfigen Saterlande an derSöste, 900 E. — Die beiden Kreise Vcchta und Kloppenburg sind fast ganzvon Katholiken bewohnt.
Die Lrbherrschaft Ievcr, 1532 dem Kaiser zum Lehn aufgetra-gen, kam 1575 durch Erbschaft an Oldenburg, 1667 an Anhalt Zerbst, da-durch nach dem Ausstcrben dieses Fürstenhauses an die Kaiserin Rathari-na II. von Rußland, 1807 an Holland, 1810 an Frankreich, kehrte 1813unter Russische Herrschaft zurück, ward aber 1818 völlig an Oldenburg ab-getreten und 1823 in Besitz genommen. — ch Iever an einem schiffbarenKanal, 3700 E. Consistorium, Gymnasium, Waisenhaus. GcwerbreicherOrt. Handel. Schloß, Armen- und Arbeitshaus, 1799 von der vom Landeaufgebrachten Prinzcssinsteuer gestiftet. — Hooksiel a. d. Iahde, Dorf mitHafen. — Insel wangcroge, Z M. lang, 230 E-, fast lauter Schiffer;Seebad, Leuchtthurm.
Die Herrlichkeit Rniphausen — lO-M. 3000 E. dem Grafen vonBentink, dem sie 1757 durch Erbschaft von den Grafen von Aldenburgzufiel, mit völliger Landeshoheit gehörig; jedoch hat der Großherzog von Ol-denburg in Bezug auf diese Provinz nach dem Vertrage von 1825 diejeni-ge» Rechte erlangt, welche ehemals dem Römischen Kaiser als Oberhauptüber die Fürsten Deutschlands zustanden, so daß dies Verhältniß beiderLänder gegen einander ganz verschieden von dem anderer Mcdiatbesitzungc»ist. Es sind darin die Dörfer Fedderwarden, daneben das Schloß Rnip-hausen, Sengwarden, fleckenähnlich gebauet, wo Pfcrdcmärkte gehaltenwerden, und Accum.
H. Das Fiirstenthum Lübeck — 8 Q. M. 21,000 E.
DaS ehemalige Bisthum Lübeck, dessen Bischof in Eutin re-ssdirte, während das Domkapitel in Lübeck war, wurde um 948 in