Band 
Erster Theil.
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Einleitung.

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Goldau in Schwyz verschüttet wurden. Sehr gefährlich auf denBergen, wie auf den Seen find die plötzlich einbrechenden Stürme, sowie das Hochgebirge selbst in seinen wilden ewig winterlichen Höhenund furchtbaren Felsenhörnern mit den warmen, fruchtbaren Thalgrün-den und den lieblichen Abhängen seines Fußes einen auffallenden Ge-gensatz macht, so die S. Berggcgcnden mit den nördlichen ebenerenStrichen, die von schönen Hügelrcihen durchzogen werden und nur ausder Ferne die Prachterscheinungen der Hochalpen schauen und ahnenlassen. So wie dort fast nur krä'uterreiche Wiesen Thal und Bergfüllen, so decken hier das ganze Land Weinberge, Gärten und Acker-felder- Die Alpen machen eine mächtige Scheidewand, welche Italienvon Frankreich, der Schweiz und Deutschland trennt. Schon seit denältesten Zeiten hat man Wege aufgespürt, um den großen Bergwall zuübersteigen, hat Felsen gesprengt, Brücken gebauet und Klöster als Zu-fluchtsörter für den Wanderer angelegt. Solcher Pässe gab es alleinin der Schweiz über 2V, von denen aber keiner befahren werden konnte;nur für Maulthiere waren einige, die meisten nur für Menschen gang-bar. Napoleon gab zuerst das Beispiel großer Fahrstraßen, die er aufdem Genevre, Eenis und Simplen anlegen ließ; jetzt ist auch dieGotthards und Splügen Straße, so wie die über das Worm-ser Joch zum Befahren eingerichtet. Die Hauptpässe sind in derSchweiz von W. nach O. folgende: über den Forclaz — 4700 F.aus Wallis nach Savojen; über den Großen St. Bernhard---7700 F., über das Weishorn und Matterhorn (Cervin) --10,500 F., der höchste Alpenpaß von einem mehre Stunden langenGlätscher eingenommen, über den man nur während einiger Wochendes Spätsommers, und auch dann nicht immer ohne Gefahr, kommenkann, über den Simplon — 6200 F., den Grieü 7300 F., ausWallis nach Picmont, ebenfalls von einem Glätscher ansgcfüllt, überdie Furka — 7450 F., aus Uri nach Wallis; über den St. Gott-hard --- 6400 F., aus Uri nach Tessin; über den Greina ausGraubündten nach Tessin; über den Bernhardin — 6200 F., denSplügen — 6500F., Septimec— 7000F-, Maloja — 5900F.,Oro, Bernina— 7200 F., Casanna und das Stilfser oderWormserJoch (Stelvio) — 8600 F., aus Graubündten nach derLombardei')

Die Abdachung geht vom Gotthard aus nach allen Seiten hin,jedoch ist sie in dem größten Theile nördlich. Die Rhone eilt ausihren, wenn gleich 5400 F. hohen, dennoch nie gefrierenden Quellenauf dem Saasberge am Fuße des Furka Passes und der Quelle derReuß, (fast 6600 F. hoch), durch Wallis gegen W. und bildet denGenfer See (9 M. lang, fast 3M. breit, über 900 F. tief, 1150F.hoch liegend), den sie bei Genf verläßt und die Savojische Arve auf-nimmt. Der Tessin entsteht nahe am Gotthard, strömt gegen S.

*) Die übrigen bekanntesten Alpenpäffe sind über den Julier — 7KN0F.,Albula — 720VF., Ferret — 7100 F., Gemmi — 7000 F.,