Zün'ch.
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tboliken. Nicht unbedeutend sind die Woll-, Baumwoll- und Seiden-webereien, lebhaft der Handels- und Speditionsvcrkehr. Die Verfas-sung ist aristokratisch demokratisch. Die höchste Gewalt hat der GroßeRath von 212 Mitgliedern, von denen 72 Züricher Bürger. Er ernenntaus seiner Mitte den Kleinen Rath von 25 Mitgliedern, der dietäglichen Regicrungsgeschäfte besorgt, den Staats rath und die bei-den Bürgermeister. Bundescontingent 3700 Mann. Eintheilungin II Ämter.
Zürich trat 1381 zum Schweizer Bunde. — Zürich (1280 F.) amZüricher See und der Limmat, 14,080 E. Die Stadt hat Festungswerkeund ist unregelmäßig und unansehnlich gcbauet. Lateinische und Kunstschule,Gymnasium für Theologen und OileZium Iiumsnilatinz politisches Insti-tut zur Bildung künftiger Staatsmänner; medizinisches Institut, Stadtbi-bliothek, 55,888 Bände, welche ein schönes Relief von H der Schweiz auf-bewahrt; Stiftsbibliothek. Physikalische, asketische, medizinische, historischeund Künstlcrgcsellschaft; rorrcspondirendc Gesellschaft Schweizer Ärzte, Bi-blivthckgescUschaft, HülfSvercin, Nägcli's Singinstitut. Antikcnsaal, botani-scher Garten, Sternwarte, Münzkabinet, ansehnliche Privat-, Kunst- undNaturaliensaninilungen, besonders Schinz's Sammlung Schweizer Thiere,Escher's Mineralien, Reller's, Gcßner's und Zicgler's Gemäldesammlung.Der Schiiyenplatz mit Salomo Geßner's (-j-1787) Denkmale. Lavaterch I7S9. Zwingli's Reformation 1528. BnndeSvertrag beschworen 7. Aug.1815. Wichtige Woll- und Scidcnfabriken, außerdem Papier-, Taback-,Strvhhut-, Seifen-, Leder- u. a. Fabriken. Handel überhaupt und Spedi-tion »ach Italien sind ansehnlich. — winterthur, schönste Stadt des Can-tons, 3388 E. Ausgezeichnete Industrie; Woll-, Baumwoll-, Vitriol- undAlaunfabrikcn; starker Handel. Gymnasium, Bibliothek, Antiguitätcnsamm-lung. Nicht weit davon der Bläsihof mit einem großen landwirthschaftlichcnArmcninstitute, und die große Banmwollspinnerei im Hard mit einer Er-ziehungsanstalt verbunden, die eigene Schule und Prediger hat. — Ryburg,Dorf mit altem Schlosse. — Lausen, Städtchen mit 1888 E-, Wasscrfalldes Rheins, 78 F. hoch, neben dem Schlosse und dem gegenüberliegendenWörth. Großes Eisenwerk. — Rhcinau, Flecken, mit einer ehemals durchihre Bibliothek berühmte Abtei auf einer Nhcininscl. — Eglisau am Rhein.1708 E. Altes Schloß, durch den Rhein von der Stadt getrennt. StarkeWaarcndurchfuhr, Schifffahrt und bedeutender Weinbau. — Bülach an derGlatt, 3080 E. Das Schweizerische Adder«. - Wädcnschwyl am ZürcherSee, Flecken, 4588 E. Reizende Lage des Orts; schönes Schloß. GroßeTuchfabriken; außerdem wichtige Leder-, Baumwoll - u. a. Fabriken. Obst-und Weinbau. — Rappel, Dorf. Schlacht im Schweizer Religionskampfe,1531, in welcher Zwingli fällt.
2) Bern — 173 (121) Q. M. 36,5000 E. Bern vereinigtdie Beschaffenheit der ganzen Schweiz in sich: in S. die Hochalpcn,die zahlreiche Ärmc gegen N. ins Land hinein erstrecken und sich zuletztfast in Hügelebcncn verflachen. Vorn St. Gotthard und den Gränzen
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