Band 
Zweiter Theil.
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Südußland.

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chi sche Gemeinden Mnhameda ni scher Religion; anch Zigeunerziehien häufig umher- In der Krimm wachsen vorzüglich Melonen,Granate», herrliches Obst und feuriger Wein; schöner Honig.Au ßer Rindern und Pferden hat man Kamele und Angorische Ziegen,vor/zngliche Schaft, daher die Krimmer Lämmerftlle. Ruinen aus denZei ten der Griechen, Vcnetianer und Genueser.

Simferopol, Tatarisch Akmcschcd, am Flüßchen Salgir, in einsvr,miMcr Ebene, zum Theil gut gebauct, Hauptstadt der Halbinsel im S-Theile?30M0E., unter denen 1400 Muhamedaner- Großer Basar- Das schöneDo>rf Sultan Mahmud an der Quelle des Salgir. Die Hohlen von DasilRoba.—- Bakrschi Serai, ehemalige Residenz des Chans, 10,000 E-, fastalle Tataren- Pallast der ehemaligen Chane, große Moskce mit der Gruftdenselben. Saffiangerbcrci; Silbcrarbcitcr und Büchsenmacher. Die alteBergfestung ^schusurkaleh, von 1200 Juden bewohnt.— Sewastopol,ehemals Achrlar, in einer öden Gegend an der W. Küste, 3000 E. Erz,bischvf. Grvftr Hafen, Quarantaineanstalt.— Balaklawa, ärmlicher, vonGracchen bewohnter Ort, mit sehr sicherem, aber unbenutztem Hafen. AlteBergfcstung. Das schone Thal von Baidar-i. — Nikica, bcmerkenswcrthdurch einen lvtanischen Garten — Feodosia oder Raffa (im Mittclalter80,000C-), sebr gesunkene Stadt an der O- Küste in einer Ebene, 5000 E.Erzbischvf. Guter Haftn. Letzte Besitzung der Genueser, welche die Tür,kcn 1474 vertrieben. In der Nahe Deutsche Colonicn, Heilbronn, Zürich,that u- a. — Luparoria, ehemals Roslow, 4000 E- Tataren und Juden.Schöne Moskee und Synagoge; Haftn.— Darasubasar, fast ganz Tata-rische Stadt.— Lierrsch an der Meerenge von Feodosia, 4000L. Russen,Griechen, Armenier und Tataren- Aufblühender Handel, Freihafen. Wich,tiger Handel mit dem Salze der nahen Seen; Störfang im Meere, Kaviar,bereitung. Zahlreiche Ruinen aus der Vorzeit in der ganzen Umgegend.— Ienikale an der Meerenge, Festung, 600E-— Perekop auf der dürrenEbene der Landenge, 800 E-— Nogavzg oder Djalangadsch, Hauptortder Nvgaicr unweit der Mündung der Abitvdschna, auch von Armeniernund Russen bkwvhnt.— Prischep a. d. Mvlvtschna, Hauptvrt der DeutschenColvnistcn. Gegenüber liegt Halbstadr, Hauptvrt der Mennvniten. Diebeiden Halbin'eln Vissarionowa und Berdinskaja. — Hierher gehört auchan der O- Seite des Asowschcn Meeres das Land der Txosaken am Schwär,;en Meere (Tschernomorskische), ehemals berüchtigte Räuber und Auf,rührcr in der Ukraine, seit 1791 hierher versetzt, durch Trunklicbe undTrägheit, ehemals wenigstens auch durch Rvhheit und Raubsucht vor allenStammgcnoffcn sich auszeichnend. Sie bewohnen eine Strecke von 654 Q-M-,sind ungefähr 60,000 an der Zahl und stellen 4000 Bewaffnete, haben übri-gens dieselbe Verfassung wie ihre Donischen Nachbarn. Der Sitz ihresAtamans ist in Iekarerinodar a. Kuban, 3000 E- Gymnasium. — Aufder Halbinsel Taman, merkwürdig durch ihre Schlammvulkane und Erd-vlqucllcn, welche erstere aber auch schon Feuer ausgeworfen haben, liegtdie Festung Fanagoria, 600 L- Hafen. Außer diesen beiden Städten