Einleitung.
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bilü ziun Mcerb. von Contessa, zwischen welchem und dem B„-se » von Saloniki aber eine ansehnliche Halbinsel sich mit dreiLandzungen ins Meer hinein erstreckt. Südlicher ist der Busenvorn Wolo und der Zeitun, wo Griechenland beginnt. Die West-küste ist fast allcthalben mit schroffen Berge» bedeckt, die sich an eini-gem Stellen als Landzungen inö Meer hineinziehen und unter anderndie: Vorgebirge Redano, Pali und Karaburnu oder Linguetta(w>o das Adriatische Meer beginnt) bilden; übrigens ist die Küste ziem-lich gleichförmig und nur die Sausen des Drin, von Walona undArta sind bemerkenswerth. Ein gewaltiger Gebirgswall durchschneidetdas Land in zwei ziemlich gleiche Theile (Bosnien, Serbien,Bulgarien, Wlachci und Moldau'in N., Rnmili, Maze-donien, Albanien und Thessalien in S.) und bildet, wie dieAlpen, auch hier die Gränze zwischen Süd-und Mitteleuropa. Dies Gebirgeist der östliche Theil des großen Gebirgsznges, der ganz Südenropa um-schließt. Unter dem Namen der Dinarischen Alpen (Wellebitund Wistrogo Gebirge) zieht eS aus Kroatien in SO. Richtungi»S Land, parallel mit dem Adriatischcn Meere, von dessen Ufer derHanptrücken etwa 10 M. entfernt bleibt, führt den Namen Zamora,Argeutara n. a. und schließt sich im Perserin Gebirge an denGebirgsknoten, wo die Provinzen Serbien, Albanien und Mazedonienund die Gebiete der Donau, des Adriatischen Mecreö und Archipelagussich berühren. Won hier gcht der Hauptarm Schartag oder Kara-dag, in welchem die höchste Spitze des ganzen Landes der Orbelns,etwa 9000 F. hoch, und Egrisu genannt, in östlicher Richtung biszur Quelle des Jsker, der Maritza und Struma, und theilt sich inzwei Arme, deren höchster in NO. Richtung als Balkan und Eini-uehdag bis zum Schwarzen Meere zieht, wo eS sich allmälig senkendim Vorgebirge Emineh endigt, während der andere sich gegen SW.als Despoto Gebirge wendet und vom Ufer des Marmara Meeres unddes Archipelagus sich verliert. Won dem genannten HauptgebirgSkno-ten läuft die zweite Kette gegen S. als Wasserscheide zwischen demAdriatisch Ionischen Meere und dem Archipelagus nach Griechenlandhinein- Im Einzelnen sind diese Gebirge noch wenig erforscht, dieHöhe der Bcrgspitzen nur nach ungefähren Schätzungen bekannt; ge-wiß ist es, daß einige die Schneelinie erreichen; am höchsten sind siein der westlichen Hälfte des Hauptzngs (7 bis 9000 F.); der eigentlicheBalkan scheint nur eine Höhe von 3 bis 4000F. zu erreichen; dage-gen mag sich die südliche Kette au Albaniens Gränze bis 7000F. erheben. Ausgezeichnet sind alle diese Gebirge durch ihre tiefen Schluch-ten und steilen Abhänge, so daß es besonders beim gänzlichen Mangelan Kunststraßcn nur wenige höchst schwierige, mcistenthcils für Fuhr-werk gar nicht brauchbare Übergänge giebt; am gebahntesten ist derPaß über den niedrigeren Eminehdag (Marsch der Russell 1828).den daher auch alle voll N. her einbrechenden Völker der Vorzeit wäblten, und der von den Römern benutzte und verbesserte Paß SuluOerbeut aus dem Thale der Jsker in das Thal der Maritza. Einausgedehntes Hochland voll eben so rauher waldreicher Gcbirgszwcigc