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Asien.
den Übergang zu der Persischen Hochfläche, die aber weit niedriger istals Mittelasien und in W. mit dem Armenischen Gebirge unddem Kaukasus in Verbindung steht, deren Gipfel eine Hohe von17,000 F. erreichen. Zwei große Halbinseln schließen hier den Erd-theil, in W. Natolien, in S. Arabien, beide voll Gebirge, die aber injenem ungleich höher sind als in diesem, zwischen beiden eine gewaltigeSandwüste, welche der Libanon und dessen südliche Fortsetzungen vomMittelmecre scheidet. In S. des Himalleh geht das Tiefland baldwieder zu einem ganz für sich bestehenden Hochlande (Vorderindien)über, welches sich von der Höhe, (Gipfel der Gats — 6 bis 10,000 F.)am Wrstrande gegen O. abdacht. Betrachten wir die innere Beschaf-fenheit des BodenS, so finden wir in Asien den mannigfaltigsten Wech-sel. Der Süd- und Ostrand hat, wo nicht Bewässerung fehlt, denfruchtbarsten Boden; aber auch gewaltige Wüsteneien breiten sich imHoch- und Ticflande aus, rauhe Steppenflächen auf der Hohe,dürre Sandebenen am Fuße der Gebirge; große Strecken diesesErdtheils, in Hochasicn, Sibirien, Persien, in der Tatarei, Arabien undSyrien, können nur von Nomaden bewohnt werden und sind spärlichbevölkert; eben so die endlosen Morastflächen in NW. Sibirien,deren Grund niemals aufthauet, und wo nur Fischervölker ein kärglichesDasein fristen können. Die Gebirgsländer bieten alle Erscheinungender Europäische» Alpenländcr dar; manche derselben (Tibet) sind derSitz uralter Bildung und für die Geschichte der Nachbarstaaten vonhoher Wichtigkeit. Das Festland Asiens hat keine bekannte Vulkane,wohl aber Gegenden, welche die Spuren früherer vulkanischer Thätig-keit an sich tragen und noch in wiederholten Erdbeben äußern, soin Natolien und Kaukasien; auch in Hochasien sollen vulkanische Er-scheinungen vorkommen. Erdbeben sind auch in Syrien, Arabien undPersicn nicht selten, selbst in Indien haben sie sich in neuerer Zeitgeäußert. Voll noch thätiger Vulkane ist aber die ganze Reihe vonInseln an der SO. und O. Küste bis nach Kamtschatka hin, wo siesich ebenfalls finden. Nicht am Fuße der Gebirge, wie in Europa,sondern im Gebirge selbst und besonders auf dem Hochlande finden sichSeen, letztere fast alle sehr salzhaltig; dahin gehören der Kaspische(6 bisssOOOQ. M.), derAral (1100 Q. M.)-, Balka sch i (500 Q. M.)-,Saisan-, Koko- und Lop See, alle in Steppen oder Hochebenen;der Baikal im Sibirischen Gebirge —900 Q. M., der Wa» undUrmia im Armenischen Gebirge, einige in Tibet, Natolien und Sy-rien. In keinem anderen Erdthcile sind so viele stagnircnde Gewässer(Lteppenseen und Stcppenflüsse) als in Asien. Das Hochland ist volldavon und selbst den großen Flüssen wird durch den lockeren Sandihres Bettes eine solche Wassermenge entzogen, daß sie entweder garnicht das Tiefland erreichen und am Ende Seen bilden, oder sumpf-ähnlich werden (Hjarkan, Amu u. a.). Die Stromgebiete sindübrigens sehr regelmäßig gebildet. Hochasien ist das allgemeine Otuell-land der Hauptgcwässer, die sich durch die Nandgebirge desselben nachallen Weltgegeude» hin ins Tiefland hinabstürzen. In N. mündetder Ob mit dem Jr tisch, der Jcnisci, die Lena; in O. der