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Chinesisches Reich.
oder Tschokka genannt*), mit den Vorgebirgen Elisabeth in N., Anivain S., wo auch die Bai gl. N. an der Straße la pcyrouse, welche dasLand von der Japanischen Insel Jesso oder Tschikka trennt. Die gegen-über liegende Küste des festen Landes heißt Sandan, wo die StädteLinrsibuk und Deren.
Korea.
Größe — 6 bis 7000 Q.M. Eine Halbinsel, Fortsetzung desAmurlandes und ganz von derselbe» Beschaffenheit, jedoch mit wär-merer Luft und fruchtbarer, wahrscheinlich stark bevölkert und sorgfältigangebauet. Die Produkte scheinen ganz wie in R. China zu sein;der Seidenbau ist hier sehr wichtig. Die E. gehören ohne Zweifelzu den Mongolen; genauer weiß man aber von ihrer Sprache undAbkunft nichts; Sitten, Bildung, Beschäftigung. Religion und Ver-fassung sind ganz Chinesisch. Ein König regiert das ganze Land un-abhängig, giebt aber sowohl dem Könige von China, als Japan Tri-but. Keine Aus- und Einwanderung wird geduldet und an Verkehrmit Europäern ist nicht zu denken. Die Hauptst. Kingkitao solleine große Bibliothek haben. — Der S. Spitze gegenüber liegt dieInsel Quelpaert (art), 13 M. im Umfange.
Die TaLarei.
Große — 30 bis 32,000 Q.M. Die Gränzen sind in O. dasChinesische Hochasic», in W. der Kaspische See, in S. Persien undKabulistan, in N. die unbestimmte Gränze des Kirgisenlandes; Lageetwa zwischen 36 bis 45° N. Br. Die Tatarei bildet den W. Abhangvon Hochasien ; daher im O. hohe mit ewigem Schnee bedeckte Gebirge,die ihre Arme weit nach W. hin erstrecken und sich allmälig ganz ver-lieren, so daß zuletzt eine völlige Ebene, Steppe, Sandwüste undSumpfland übrig bleiben. In SO. ist der Hindu kusch, auf die-sen folgen gegen N der Belur (Bclut-), Ala- und Kara Tag(Tag oder Tau heißt Gebirge). DaS Bergland ist auf seinen Gi-pfel» meistcnthcils waldlos, in O. schon Anfang des kalten Hochlandesvon Kleintibet, dem Chinesischen Turfan und der Songarei, mitstrengen Wintern, aber mit gut bewässerten fruchtbaren Thälern, reichan edeln Metallen und Edelsteinen, in seinen westlichen Abhängen dochnoch milde genug für Südfrüchte, das Quellland zahlreicher Flüsse, diesämmtlich zum Gebiete des Amu und Syr gehören, für die Geschichteund den Verkehr Asiens wichtig durch die Pässe, welche durch dasselbevon, Tieflande der Tartarei nach Hochasien, Kabulistan und Indien
') Nach den neuesten Uncersuchungcn hat sich ergeben, daß Tarakai völligInsel ist.