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Asien.
Tnrkcstaneo und Usbeken mit ächt türkischer Sprache, theils Nomade»,Aiogiscn und Raoakalpaken. Der Khan hat 1803 auch Laschkcnd und1815 Theile von Turkcstan erobert; sichere Gränzen seiner Herrschaft las-sen sich wohl schwer bestimmen- Die bekannten Städte sind: Ahokan,i^M. in S. des Sir, im Lande Feogana, hat wenigstens 6000 Häuserund ist an Bauart den Bucharischcn Städten gleich; östlich liegt Mao-ghalan, eben so groß; westlich Lhodschend am Sir, 7 Tagereisen vonSamarkand. Vier Tagereisen nördlich in O. des Sir ist Taschkent, mitSvoo Häusern. Baumwvll- und Seidenbau. Hauptstraße, 27 Tagereisenweit über Uschkend nach Äaschgar. Nördlicher im Gebirge ist Susak;am Sir die Städte Tunkat und Lrrar; nordöstlich im Gebirge Tuoke«stau unweit des Karatschik, mit 1000 Häusern. Bei der Stadt Rutschnsind viele Felsenhöhlen, die mit Flämmchcn angefüllt sind, welche bei star-ker Kälte erlöschen, worauf man in den Höhlen eine Menge Salmiaksammelt.
3) Der Staat Rhiwa, eine Oase am unteren Amu, etwa 26 M.lang, 2oM. breit, dessen Herrschaft sich aber weit und breit über dieWüstcbcwohncr ausdehnt, in W. bis zum Kaspifchen See, in S. selbstzur Persischen Gränze. Der Boden ist durch zahllose natürliche und künst-liche Kanäle, die vom Amu abgeleitet sind, fruchtbar gemacht und bringtreichlich Getreide, Obst, Melonen u. a. Prvducte des Landes hervor; dasKlima aber ist rauher als in der Bucharei. Die E. sind auch hier Usbe-ken als Herrscher (Beamte und Krieger), Tadschiks oder Sarren, welcheHandel treiben, Raoakalpaken am Aral See, Ackerbauer und Nomaden,Touchmcnen, Ackerbauer und Nomaden, Anoden (?), pcoseo, als Sklaven(30,000), Russen als Sklaven, sehr gesucht (3000), Juden, L^gise».Es giebt eigentlich nur fünf Städte, deren ansehnlichste sind: Rhiw« amAmu, 12 bis 15 Tagereisen von Buchara, io,oooE. Residenz des Khans.Neuuogcn; nördlich vom vorigen, 5000 (io,ooo) E. Beide Städte trei-ben lebhaften Handel. In S. liegt Hezaoasp (Ahcznoist), in N. an derW. Mündung des Amu Ronoar. Am Kaspifchen See ist der gute HafenMangischlak auf der Halbinsel gl. N-, wohin Russische Handelsschiffekommen.
Sibirien.
Gränzen in N. das Eismeer, in S. das Chinesische Reich, diefreie Tatarei und der KaSpische See, in W. das Ural Gebirge und derUral Fluß, in O. der nördliche Theil des Östlichen Ozeans oder Stil-len Meeres. Die nur 3 bis 4 M. breite Berings Straße trennt esvon NW. Amerika. Größe — 250,000 Q. M. Sibirien umfaßt denganzen R. Theil Asiens; es reicht also in N. bis über 77° N. DieS. Gränze entfernt sich theils südlich, theils nördlich auf der größtenStrecke nicht viel von 50° N.; nur in O. steigt sie bis 56°, erreicht