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Türkisches Reich. Irak. Syrien.
steinhaufen, darunter noch ein 2 vo Schritt langes unförmliches Gebäude,auf «einer Seite i'tv F. hoch, aus Lagen von Ziegelsteinen, Rohr und Kalk-mörtel mit Thonvcrzicrungcn, bestehen, und Lufa, von dem die RnfischeSchrift, die sich auf den Trümmern dieser Gegend befindet, den Namenhat.— Tekric am Tigris; Naftaqucllen.
Vlk. Syrien oder Soristan — 2000 Q. M. Ein 20 bis25 Meilen breites Land zwischen dem Mittelmeere und der Syrisch.Arabischen Wüste, 31 bis 37° N., dessen Gränzen in N. das hoheAlnra Gebirge und der Busen von Skanderun machen; inS. reicht es bis zum Busen von Gaza, ohne bestimmte Gränze imInnern. (Es ist ein Hochland, welches sich in NO. an das Armeni-sche Hochland anschließt, in N. 6 bis 7000 F., in S- 2 bis 3000 F.hoch, und von dort allmählig zum Arabischen Busen hinabsinkend.Seine größte Erhebung hat es in der Mitte im Libanon Gebirge— 9500F. (33 bis 34° N.). Es besteht aus vier verschiedenen Thei-len, die durch ein von R. nach S. laufendes Thal gebildet werden,s) Der Küstenstrich ist in S. eben und sandig, fast ohne alle Hä-fen; vom 33 bis 35° N. ist er steil, das alte Phönizische Hafenland,voll Borgebirge, welche die verschiedenen Häfen sicherten; in N. vonniederen Bergzügen angefüllt. Tiefe Busen sind nirgend. Bon derKüste an erhebt sich der Boden, zum Theil sehr steil über Berg undThal zum b) westlichen Hochlande, dessen Erhebung aber keinezackige Berggipfel, sondern vielmehr einen ziemlich gleichförmigen Berg-wall bildet, dessen Abhang in W. sehr fruchtbar und angebauet, in O.kahler Fels ist. c) Ein tiefes Thal, el Ghor, in S. das Gebietdes Jordan, in R. das des Aasi, trennt dieses westliche Berglandvon dem ck) östlichen Hochlande, welches zur großen SyrischenWüste übergeht. Dies östliche Hochland besteht vier bis fünf Tage-reisen weit meist aus urbarem Boden und zeigt deutlich Spuren frü-herer Cultur. Weiter nach O. wird die Gegend sandiger, aber selbstda noch findet sich im Winter (zur Regenzeit) eine große Mannigfal-tigkeit von Kräuter», deren jede Art eine gewisse Strecke bedeckt. Un-zen, Gazellen, Hyänen, Schakals, wilde Esel und Schweine, Wölfe,Katzen, Adler, Rebhühner, Störche und wilde Gänse sind die Bewohnerdieser Einöden. Won dem mittleren höchsten Theile, dem Libanon,dessen Gipfel beständig Schnee trägt, und von dem sich der BahrKades gegen SW. ins Meer ergießt, fließt nach N. zu der Aasi,der alte Orontes, bricht aber endlich vom Hochlande herab gegenW. zum Meere durch das Gebirge hindurch. Gegen S. strömt derberühmte Jordan, der in seinem mittleren Laufe den See vonTabarieh oder Genezareth (das Galiläische Meer der Bibel) bil-det, durch ein 1M. breites ödes Felsenthal dem Todten Meere zu.Ganz in NO. ist der Eufrat, westlich davon der Kork, der vomnördlichen Gebirge herab, wie einige andere kleine Gewässer auf demHochlande zwischen dem Jordan und Orontes, in einen See fließt.Tas merkwürdigste Gewässer Syriens ist das Todte Meer, ein12M.lenger, bis 3 M. breiter See, im mittlere» Thalc, welches hier