Band 
Zweiter Theil.
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Asien.

liegt-— Lerek mit 2 bis SvvvE- (^Christen), Castell. Ein Theil der E-wohnt das ganze Jahr in Lagern bei den Heerdcn. Tasyle, 600 Häuser;starker Öl- und Obstbau. Auf den nahen Bergen ganze Haufen von Stein-böcken. Zahllose alte und neue Höhlcnwohnungcn besonders in den O-Felsen-

4) Akra.— Hauptstadt Akra, Akko, St. Jean d'Acre, das alteprolemais in einer fruchtbaren, aber jetzt wüsten Ebene am Fuße desBerges Lärmet, auf dem noch die Grundmauern der alten Tcmpelherrn-burg stehen, io bis 15,0VVE. Befestigt. Der Hafen ist jetzt der beste der gan-zen Syrischen Küste. Sitz eines Gricch. Erzbifchofs- Schöne Mvskce.Starker Baumwvllhandel. Letzte Besitzung der Kreuzfahrer, von den Sa,razencn 1291 erobert. Von hier führt ein Hauptpaß nach dem Innern,daher Wichtigkeit des Besitzes dieser Stadt. In der Nahe der kleine Kü-stcnfluß Belus, berühmt durch die Erfindung des Glases, Belagerungdurch Bvnaparte 1799.— Beirut, Beryrus, Hafen, 12 bis 14,V00E-Schöne Lage der Stadt; Marktplatz für die Bewohner des iLibanon. Sitzeines Griech. und Maronitischen Erzbischofs; Said, Sido», 7 bis SvvvE.Hafen; Sur, Tyrns, auf einer Halbinsel, 3V00E- Hafen. Diese dreialt Phönizischen Städte haben noch immer mancherlei Fabriken und leb,haften Handel, wenn gleich ihre Häfen schlecht sind und immer mehr ver-sanden. Mancherlei Trümmer der Vorzeit selbst am Meeresgrunde. InBeirut ist ein Amerikanisches Missionshaus. — Das Kloster A»tura imwestlichen Theile des Libanon, in NO. von Beirut; Missipnsanstalt.— InS- ist der Berg Tabor (Tor) an der fruchtbaren, aber ganz öden 4M.langen, 2M. breiten Ebene Lsdrelon; Kapelle auf demselben, die vonWallfahrern stark besucht wird. Alte Festung. Bonaparte's Kampf gegendie Türken 1799. Südlicher der Berg Hermon. — Nasra, Nazarerh,2vooE-, unter denen ^Christen. Kathol. Kloster, schöneKirche.— Baal^deck (Heliopvli's), zwischen dem Libanon und Antilibanon im Lhale desFlusses Kasmia, der bei Sur mündet; herrliche Ruinen eines sovSchrittlangen, 170 Schritt breiten Tempels aus wahren Felsenblöcken (einige der-selben sind 60 F. lang, 10 F. dick, 12F. breit) gebauet; selbst das Gewölbebesteht aus Marmvrquadern. Von 54 Säulen stehen noch sechs, 72 F.hoch, 22F. im Umfange. Ruinen eines Römischen Pallasies. Die Zer-störung dieser Prachtgcbäude rührt von Erdbeben und den Türken her,welche die Steine zu Befestigungswerken gebrauchten. Zwischen diesenTrümmern etwa 2000Menschcn in Hütten, zwei Mvskcen und die Woh-nung eines Arabischen Emirs. — Südlicher in demselbenThalc liegtZahlevon etwa ivvo Familien bewohnt, fast alle Christen.— Am Abhänge desLibanon wohnen die Drusen, ein merkwürdiges Volk ungewisser Abkunft,mit gehcimnißvvllcr Religion unter einem Emir, der sich offen zum Chri-stcnthume bekennt, I2v,voo an der Zahl, ein kühnes Bergvolk, roh, abergastfrei und Ackerbau selbst auf dem Fclfcnabhange des Gebirges mit höch-sterSvrgfalt treibend. JhrHauptvrt istDair elLamur, io bisi5,vovE.,

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