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Türkisches Reich. Inseln.
zrvischcn Beirut und Said auf einer Kette des Gebirgs, in, DistrikteSchuf, der durch seine Seide berühmt ist. Der Pallast des Emir ist eineigener Stadttheil (Dledin) aus einer besonderen Gcbirgsrcihc. Cvlvnicnder Drusen haben sich weit in N. und O- ausgebreitet.
VIII. Die Türkischen Insel». Sie sind sämmtlich vonderselben Beschaffenheit, wie die Griechischen Inseln Europas, gebirgig,meistcntheilS gut bewaldet, fruchtbar, reich an Südfrüchten, Seide, Ol n. a.Producten der Türkische» Länder, fast nur von Griechen bewohnt, dieweniger vom Despotismus leiden, als ihre Brüder auf dem festen Lande.
s) Im Marmara Meere: Demonnesi oder die 9 PrinzeninfelnZwischen Skutari und Jsmid, klein, fruchtbar und von 5000 Griechen be-wohnt. Die größte heißt Prinkipo oder Disilada, wie die übrigen, einhöchst reizendes Eiland.— Marmara, südlicher, 3M. lang. Wein undMarmor sind Hauptprvducte. Daneben die kleinen Inseln Alonia, Aph-sia und Duralli.
b) An der Westküste im Archipelagus: Tencdos, 6000 E- VielWein. Sieg der Griechen II. Nov. 1822. — Mccelino oder Merali(Lcsbvs) — 12Q.M- 25,000 E. Öl, Wein, Baumwolle, Seide. WarmeQuellen- Stadt Moliva mit einem schlechten Hafen. Flecken pcrra.Antiker Felsenkanal, 6000 F. lang. — Skis, Lhios, Saki Adafsi —12Q-M- Einst im Besitz der Genueser, erst 1566 von den Türken er-obert. Berühmt besonders durch Mastix, war ehemals sehr blühend mitstarkem Wein- und Seidenbau, hatte einst 135,oooE-, die fast ganz unab-hängig lebten, große Vorrechte genossen, außer einem Geschenke von Ma,stix keine Abgaben zahlten und sich sogar mit Türken vcrheirathcten. Nie-derlage der Türk. Flotte 1822. Durch die barbarische Eroberung (li. April1822) der Türken ist sie so entvölkert, daß 1823 nur noch 16,000 E. ge-wesen sein sollen. Saki, Skis, 20,000 E. (ehemals). Große GriechischeSchule mit bedeutender Bibliothek. Die Schule Homers, ein Fclscnsitzam reizenden Mccrcsufer — Etwas nördlicher liegt Ipsara, kleine Insel,400L-, die kühne Seefahrer sind, daher ihr Ruhm im letzten Kriege. Ver-wüstung der Insel durch die Türken, Jul. 1824. — ttikaria — 3 Q. MloooL-, die sich fast nur von Kohlcnbrcnncn nähren- — Samos, Susan,Adassi, durch das Eiland ttarrhekis fast mit dem festen Lande zusam,mcnhangcnd, 50,000 E- Hohe Gebirge. Herrlicher Wein, Rosinen, Öl,das beste Lcvantischc, Orangen, Baumwolle. In der Stadt Lhora einGricch. Erzbischvf. — parhmos, palmofa, schlecht angebauet, aber mitgutem Hafen- Johannis Kloster - Nakri, Sipso und Sero, wenig be-deutende Jnselchen.— Ralmine, Ralymno, 300 E. Starke Bienenzucht.— Sranchio, Los, dem Hafen Budru gegenüber, 4000 E. Sehr frucht-bar an Wein, Rosinen und Getreide-— Nifari, der SW-Spitze Natviicnsgegenüber. Bei der kleinen Insel Sime bei Budrun wichtige Schwamm-fischerci, die auch auf den andern Inseln nicht unbedeutend ist.
c) Der Südküste gegenüber: Hhodos — 21 Q-M- 20 bis 30,000 E
Volgcr's Handb. 2r Bd. 3te Anst. 11