Band 
Zweiter Theil.
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Arabien.

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der Persischen und Afrikanischen Küste hat, auch einige große Kriegsschiffeunterhält, 12,000 E., unter denen 1000 Hindus und viele Negersklaven.Bei dem Cap Aas el Had eine kleine Stadt gl. N.

5) Havschäe, Küstenland am Pers. Busen, Aufenthalt vieler Seeräu-ber, die in neueren Zeiten von den Engländern gezüchtigt sind.— Lahsaund Aacif, letztere eine große Seestadt. Die Küste bildet hier zwei Bu-sen; in dem südlichen liegen die Maude's (madcs) Inseln: Shcraru,Halft», Arziiiiah u. a.; in dem nördlicheren am Vergeb. Ackan die Bah-re, Inseln, deren größere Bahrein die kleinere Arad heißt. Bahreinist über 2M. lang, sehr fruchtbar, stark bevölkert und treibt ausgedehntenHandel vorzüglich mit Perlen, die zwischen beiden Inselgruppen in Mengegefunden werden. Hier liegt die große perlbank, wo jährlich 2000 Bötemit der Perlfischcrci beschäftigt sind. Merkwürdige Süßwasserqucllen mittenim Meere. — Der Hafen der Stadt Lahsa, welche 3 Tagereisen von derKüste, 9 Tagereisen von Drehjeh liegt, heißt ^achihr. Viele Kvrallcn-banke an der ganzen Küste. — Nördlich von Katis ist die Küste flach, vollUntiefen, gefährlich zu beschissen und wenig bekannt; dort liegen dieBid-dulph's Inseln, klein, reich an Schildkröten und Vogeln. Die StadtGraine oder Mulr groß und stark bewohnt in völliger Wüste, mit einemguten Hafen. Die E. sind als muthigc Seefahrer und tapfere redlicheLeute bekannt. Kleine Inseln in der Nähe.— Der Arabische Stamm derIoassamis, berüchtigte Seeräuber zwischen dem Vergeb. Muffendem undder Bahrein Bai, deren Hauptort Aas cl Lheiina, 10,000E., Hafen. ImInnern dieser Gegend erheben sich Gebirge, scheinbar bis 0000 §. hoch, dievon den Schihihin bewohnt werden, einem Muhamedanischcn, von denArabern ganz verschiedenem Stamme, mit blonden Haaren, blauen Augenund eigener Sprache. Ihre Städte an der Küste sind Scham, Lhazzabund Iaadi.— Zahlreiche einzelne Inseln in diesem Theile des Arab. Bu-sens: polior, Surdy u. a. über Kischmi vcrgl. Persicn-

6) rrcdschcd, das Hochland, fast ganz unbekannt. Hier liegt 50 M-südwestlich von BvSra, 60M. östlich von Mekka die Hauptstadt der lvaha-d,s*) Drchjch oder Derr-iah (26°N-), Sitz des Emirs, in schon ange-baueter Gegend, 2o bis 30,00vE. Die Zerstörung des Paschas vvnÄgyp-t.-n (1818) scheint sie nicht für immer vernichtet zu haben. — Hofhuf,Hauptort einer Provinz cl Hasa. — Das Dasein einer Stadt Iemamahir noch ungewiß.— Der nördliche Theil Arabiens hatte bei dcnAltcn denLdamen des pecraische» und war ein mit Städten besetztes Land, jetzteure Fclsenwüste mit Trümmern, zum Theil unter dem Pascha von Da-

*) Das Gebiet des Emirs der Wahabiten steht theils unmittelbar unter sei-ner despotischen Herrschaft, theils wird es von verbündcren Beduinen be-wohnt, die übrigens ganz unabhängig unter eigenen Scheikhs stehen. DasOberhaupt in Religionssachen ist der Ladi, der einen Rath von Mollas(Geistlichen) neben sich hat-