Persien.
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ihnc Leichen hier, wo Muhamcds Tochter Fatime begraben liegt, beisetzen;dcchcr 40 zerstörte Moskccn mit zahllosen Grabmälern. Es wird dort schö-nes Steingut verfertigt.— M«sch«n, wichtig durch seine Seidenwebereien,hatte ehemals 150,009, jetzt 30,OOOE- — Iopahan am Scndcrud, fastin der Mitte des Landes, in schön angebaueter Gegend am Rande desN- Hochlandes, im xvn. Jahrh. Residenzstadt, 6 M. im Umfange, mit38,.ooo Häusern, i62Moskcen und iMill-Einw., seit lOOJahrcn größtcn-theils in Trümmern liegend, mit etwa 50,000 (nach Anderen 100,000,M-oricr sagt gar 400,000) E. Noch immer viele Palläste und Moskccn.Mancherlei Fabriken. Die Vorstadt Dschulf« wird von 200 Familien Ar-meniern bewohnt, die hier einen eigenen Erzbischvf haben. In der Näheder große Park Lhahor B«gh, in 8 Bezirke getheilt mit 8 Pallästen,vielen Bächen, Quellen, Alleen und den reizendsten Anlagen- Der FleckenSchcheristan mit großen Ruinen-— Am westlichen Rande desHochlandesliegt H«m«b«n, das alte Lkb«c«n«, am Fuße des Gebirges Alwcnd,wichtige Fabrikstadt.
2) L«rsist«n, südlich vvm vorigen. In N. das Gebirge Darnawend,in NW. das Sakhriarische. Der See D«kl>rcgh«n, der den Bendemiraufnimmt; verschiedene Küstcnflüsse, unter andern dcrZab undSchahpur.In NO. Wüste. Das Küstenland, Mcrm«sir oder Dustistan genannt,flach heiß und ungesund, von freien Arabischen Stämmen bewohnt; be-schwerliche Vergpässc führen aus demselben zum Hochlande des Innern.In NO. an der Gränze der Wüste liegt Iesd, ansehnliche Stadt an derKarawancnstraße von Jspahan nach Afghanistan (20 Tagereisen von Iesdbis Dschcllalabad). Unter den E- sind 4000 Parscn, die hier ihren Haupt-sitz haben-- Schloss, in einer schönen Gegend auf einer Stufe des Hoch-landes, noch mit Südfrüchten und Wcinstöckcn prangend, zum Theil nurRuinen, 20,000 (52,000)E. Berühmt durch Rosen und Rosenöl; vieleFabriken, die besonders gutes Glas und Waffen liefern- Gräber der bei-den gefeierten Persischen Dichter S«di (f 1292) und Haft; (f 1389). Inder Nähe die Quelle der kostbarsten Nasta (Mum) und einige Meilen ge-gen NO- am Flusse Bendemir die merkwürdigen Ruinen von Istakar(Persepolis) in der Ebene Merdaschr, Tschil Minar genannt, einst dieprachivvlle Königsburg der alten Perscrkonige, mit Marmorsäulen und Fel-sengräbern, und weiter gegen N- dieRuinen vvnMorghab. Etwa20M.davon gegen SO. liegt der Distrikt Lass« oder Fes«, voll von merkwürdi-gen, aber noch unbekannten Trümmern mit Keilschrift. - Westlich vonSchiras ist der nach Kerman führende Engpaß Ursindsch«». — Rasrunan der Straße nach Abuschär, berühmt durch seine gesunde Luft. Nichtweit davon die Ruinen von Sch«hpur. Stufenwcis führt der Weg übergefährliche Felsen und Pässe zum heißen sandigen Küstenlande nach Abu-schär oder Buschir, einer kleinen Hafenstadt (400 Häuser) am PersischenBrise», welche lebhaften Handel, besonders nach Indien, treibt, gleichsamder Hasen von Schiras, wie ehemals Gvmrvn. Am Ende des Küstengc-