Persien.
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jcm, dcrcn Stiche, die aber nur Fremde treffen, tödtlich sind.— Ardcbil,40M0E-, schlecht gebaucte Fabrikstadt, zu dcrcn Hciligengräbcrn viel ge-wmllfahrtct wird- Fort, nach Europ. Art erbauet.— Am See Ur-mi« dieSitadt gl. N-— Nördlicher liegt Mhoi.— Westlich von Tebris bcimDvrfeSchirnmihn am Urmia See sind merkwürdige Teiche, dcrcn Wasser großeMassen Äalksintcr absetzt, der in Platten geschnitten unter dem NamenMarmor von Tebris viel gebraucht wird; selbst die vom Grunde aufstci-gcmden Blasen erhärten oft in Kugelgestalt. — In SO- des Sees dieSitadt Maragha, in wcidenrcichem Flachlande.
7) Shilan an der SW.Küste des Tropischen Sees und am Miss!Gzen; sumpfig, waldreich, ungesund, aber sehr fruchtbar an Südfrüchten,Indigo, Zucker, Reis und Baumwolle; vorzügliche Seide- Im Sommerziehen die L. in das südliche Elburs Gebirge, welches hier bis 7000F.hoch ist. Die HauptstadtRäfchr, ganz von Wald umgeben, 60 bis 80,oooE.Die wichtigsten Seidenwebereien des Landes. — Änbnjän, 15,000 E., treibtstarken Scehandcl. Der Hafen der Stadt ist bei Lankerud. — An derKüste der kleine Handclsort Ensclli oder Sinsclli, 1000E- Die Stadtliegt auf einer Sandbank neben einem großen See, der mit dem Meereverbunden ist.
8) Masnndernn an der S. Küste des Kaspischen Sees in S., sehrgebirgig mit wichtiger Viehzucht, reich an Reis, Baumwolle und Zucker-rohr. Große Sicherheit der Landstraßen- Astrnbad, H M- im Umfange,20,000E., mitten im Walde- Gepflasterte Straßen mit Bäumen besetzt,große Garten und viele Ruinen innerhalb der Mauern. UnbedeutenderHandel. Schöne Garten der Umgegend. Berühmt sind die hiesigen Schützenmit Luntenflintcn. Merkwürdige Reste einer Mauer, die vorn Gebirge biszum Meere reichte, einst Gränze dcrProvinz. Der schöne Hafen ist beiAbesgun auf einer Insel- Herrliche Kunststraße des Schah Abbas desGroßen (1578 bis 1628), die von Kiskar in Ghilan bis nach Khorasanführt und, obgleich nie ausgebessert, allethalbcn noch ganz brauchbar ist.—Lälfrufch, sehr unregelmäßig, aber mit breiten und reinlichen Straßen,vielleicht die größteStadt Persiens, 36,000 Häuser, über 200,000 E- Wich-tige Basars, ^Stunde lang, io große Karawanserais, 20 bis 30 berühmtegelehrte Schulen. Blühender Handel. Die Stadt liegt 6 bis 7 M. vomKasp.Scc entfernt. — Aschruf, ehemals groß, jetzt etwa 500Hauser. Rui-nen großer Pallästc, einst Sitz des Schah Abbas- — Suffiabad am Meere.Trümmer einer prachtvollen Sternwarte.— S.rri, 30 bis 40,000 E- Re-sidenz des Statthalters dcrProvinz, mit zahlreichen Ruinen. — FarahabadLustauftnthalt des Schah Abbas (s 1628), der hier prachtvolle Gebäudeaufführte, die jetzt in Trümmer liegen. Diese einst so blühende Stadt istjetzt ein elendes Dorf, in dessen Nähe eine Armenische Fischercolvnic. —Amul, 30 bis 40,000 E.
S) Tmberistan, Vergland in S. vom vorigen mit den Städten De-