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Asien.
marvcnd, Damcgan, Scmnan, Schahrud und Dostam; bei letzterer einBcrgpaß und alte Kunststraße nach Astrabad.
10) Luhistan, ein Stcppcnland, hoch gelegen, schlecht bevölkert, ander O-Gränze, mit den Städten Thabas und Thum.
11 ) Lhorasan. Merkwürdig ist die nördliche Gränze, die wie eineBergwand steil zu der 3 bis 4000F. tiefer liegenden Steppe der Tatareihinabsinkt. Man nennt diesen Eebirgsrand Lohe Laukasan oder El-burs; er läuft gegen O- nach dem Gebirgszugc des Hindukusch hin- Ander N-Seite ist ein fruchtbares, einst stark bevölkertes Thalland, aberdurch die Einfälle der Turkmancn völlig entvölkert; alle Städte liegen dortin Trümmern. Die einzige von Turkmancn und Usbeken bewohnte Stadt(also wahrscheinlich zu Buchara gehörig) ist Serruks. Auch die nördlichereStadt Meru Schah Iehan am Murghab steht unter Bucharischcr Herr-schaft. Das Hochland selbst ist theils Gebirge, theils Wüste mit fruchtba-ren Oasen. Au Pcrsien gehört die Stadt Tue oder Meschched. Grabdes Kalifen -Zarun al Raschid (H808) und des Imam Reza in einerprächtigen Moskec, zu der viel gcwallsahrtct wird, 4D,oooE. VesteSammt-wcberci in Persicn; vortreffliche Degenklingen-— Nischapur, in dessenNähe berühmte Türkisgruben.— Tauschte, Subzawar, Turbur, Ghu-rian u. a. Städte.
12) Lurdistan, zwischen Irak Adschcmi und der Türkei, von Lurdcnbewohnt, die Tribut zahlen, sonst aber fast ganz unabhängig sind. Gcbirgs-land mit fruchtbaren Thälern und schönen Weiden. — Lermanscha amKarasu, auf der ersten Bcrgstufe, an der wichtigen Straße zwischen Bag-dad und Hamadan, welche vvm Licflande zum Hochlande führt, i6,oooE-Trümmer alter Palläste in der Nähe bei Tak Bustan und Longawaroder Lonkobar. Die Städte Senna und Lissarun.
Afghanistan oder Kabulistan.
Größe — 16,000 Q. M. Es begreift den NO. Theil Iransoder des Persischen Hochlandes, dehnt sich aber auch tief in das Hin-du kusch und Himalaja Gebirge aus und begreift selbst einen Theilvon Indien an den östlichen Nebenflüssen des Sind. In N. gehö-ren hierher Theile des Tatarischen Gebirgslandes bis zum Aünu. InO. am Sind erheben sich drei Bergketten, welche von N. nach S.laufen neben und über einander; sie bilden eben so viele Stufen zumHochlande, dessen Erhebung 8000 F. betragen mag. Die höchste die-ser Bergketten heißt das Salomo Gebirge, dessen einer Gipfel,der Tukt Soli man, 12,000 F hoch sein soll. In N. ist der hoheSuffaid Ko stets mit Schnee bedeckt. In S. fällt der Boden all-mälig zu den Wüsten von Mekran und dem Meere hinab; in W. sinddie Wüsten von Sedjestan und KHera sän ebenfalls niedrigereFortsetzungen der hohen Steppcugegcnden, die dem mittelasiatischen