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Asien. Indien.
stark bewaldet, voll steiler Abhänge, daher hohe prächtige Wasserfälle(der Garsipa Fall unter 13°N. — 50 bis 60 F. breit, gegen1000F. tief, und im Flusse Calliani, nordöstlich von Bombay —1200 F.), mit reizenden Thälern und üppiger Vegetation. Der Smbrammuni (12^ ° N.) — 5300 F. Liliandamale (12° R.)— 5400F. DieRilgerris (11° N.) — 9000 F., die südlichste undhöchste Erhebung, welche plötzlich zur Tiefe, dem sogenannten Gap,hinabstürzt und das südlichste Gebirgsland Dekans von dem nördlichenscheidet. Diese Südspitze ist ein hohes waldiges noch wenig er-forschtes Bergland, dessen Gipfel in W. sich sogar bis zur Schneelinieerheben sollen; der Permal — 7000 F. Die südlichsten Höhen fal-len in W. 2000 F. hoch steil hinab zu einer felsigen Ebene, die sich4 bis 5 M. weit zum Cap Komorin hinzieht, während in O. sichein ebenes sandiges Land ausbreitet, dessen Küste mit Salzsümpfe»,Lagune» und Sauddünen umgeben ist, aber auch die fruchtbarstenMarschdistrikte enthält. Wenden wir unS östlich von den Gats, sofinden wir eine doppelte Gestalt des Landes: zunächst dem Gebirgeein Hochland, zu dem man nur wenig hinabsteigt, denn es ist 2 bis4000 F. hoch; am höchsten unter 18° N., wo es sich 5000 F., fastzur Hohe der Gats selbst erhebt. Dieses Hochland, theils Ebene, theilsvon Bergzügen, Hügelketten und tiefen Flußthälern durchzogen, dehntsich bis zu einer Entfernung von 5 bis 30 M. vom Bengalischen Busenaus, gegen den es allmälig immer tiefer hinabsinkt, so daß seine öst-lichsten Striche oft kaum 8 bis 900 F. Meereshöhe haben. Die Gränzemachen hier niedrige Bergzüge, die sogenannten Ostgats, die sichjedoch in S. (12° N.) auch zu einer Höhe von mehr als 5000 F. er-heben. Dieses Randgebirge sinkt endlich in O. zum flachsten Tieflandeherab, das wahrscheinlich vom Meere angeschwemmt, sandigen Bodenhat, theils völlig unfruchtbar und wüste, theils von den durchströmendenGewässer, die sich hier vielfach theilen, mit Marschland bedeckt, derfruchtbarste Theil Dekans, aber auch voll Sümpfe und Lagunen, Haffeund Seen. Diese ganze Küste, Koromandel genannt (ein Name derursprünglich nur der Strecke zwischen Kaveri und Kistna zukommt),ist voll Sandbänke, hat starke Brandung und nicht einen sicheren Ha-sen, ja selbst das Landen wird hier schwer und gefährlich. Das Endedes Hochlandes gegen N. bezeichnet ein Gebirgszng, der sich vom Bu-sen von Cambai bis in die Ebene des Ganges erstreckt und unter demNamen Windhia begriffen wird, die Wasserscheide zwischen Nerbuddaund den oberen Zuflüssen des Ganges, in W. bis 2400 F. hoch. Be-trachten wir die Gewässer Dekans, so finden wir die vorherrschendeRichtung derselben von W. nach O. Nur die beiden Flüsse des nörd-lichsten Theils, der Nerbudda und Tapti haben eine entgegenge-setzte Richtung und münden im Busen von Cambai; alle übrigenhaben ihre Quellen auf den Westgats, wenige Meilen von der Küste.Dahin gehören der Kaveri, Panar, Palar, Pennar und diedrei größten, der Kistna oder Krisch na, (140 M. lang), der denTuinb uddra uud Bima aufnimmt, derGod averi (170 M. lang) mitdemWurda, und der Mäh a n u dd i. Nur im Tieflande sind alle diese