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Zweiter Theil.
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Asien. Indien.

nerncn Elefantenbilde ihren Aamcn hat und aus einem ansehnlichen Bergebesteht, sind merkwürdige in Felsen gehauene Grotten, deren eine,über 200 F. lang und an 150§. breit, von 4 Reihen großer Säulen ge-tragen wird- Sie enthält das kolossale Bild Bramas (wahrscheinlicher Si-lvas) mit 3 Köpfen und auf den Wänden bewundernswürdige Darstellun-gen aus der Indischen Mythologie, die aber sehr verwittert sind. GroßenWerth legen die jetzigen Hindus auf alle diese Heiligthümer nicht. AusSalferce, welches durch einen Damm mit Bombay zusammenhangt, ge-birgig, wenig angebauet, deren ziemlich rohe E. (ein eigener Stamm) vvmKohlcnbrcnncn, so wie die Hindus vom Gemüsebau sich nähren, sind dieähnlichen Grotten von Renneri, besonders durch die Verzierungen derSäulen und ein colossales Bild des Buddha bemerkcnswcrth, nicht so groß,als die erst genannten, aber viel zahlreicher, so daß sie gleichsam eine un-terirdische Stadt bilden. StadtTanna, 4000 E., unter denen viele schwarzePortugiesen und Christliche Hindus sind. — Tulsi, Englische Militairsta-tion.— Marunga, Station der Engl. Artillerie. — Die Portugiesen cr-baueten 153» zuerst das FortVvmbay; erst 1776 kämen alle Inseln in denBesitz der Engländer.

2) Fort Victoria — 6QM- 17,00» E-, südlicher an der W-Küste,ein starkes Fort mit der Stadt Bancut, 14,000 E. und die MilitairstationDapuli.

3) Gudscherat — 500 Q-M- 2,300,00» E- In N- gränzt diese Pro-vinz an Adschmir und Malwa, in W. an Kutsch, in O. an Malwa. DieMeerbusen von Cambai und Kutsch bilden eine ansehnliche Halbinsel, wel-che ziemlich gebirgig ist. Der größte Theil des Bodens ist nicht besondersfruchtbar. Durch die rohen Bihls und Rulis wird das Land noch immerbeunruhigt. Surare, Suror, unweit der Mündung dcs Tapti, 160,00»E-,unter denen l5,o»o Parsen, eine der ältesten aber auch häßlichsten Handels-und Fabrikstadte des Landes, jetzt sehr gesunken. Der Hafen liegt an derMündung des Flusses selbst. Die Französische Factorei ist verlassen. Fort.— Brotsch am Ncrbudda, 1»M- östlich vom Busen von Cambai, großeverfallene Stadt, 33,00» E- Wichtiger Baumwollhandel und Weberei.Thierhospital der Hindus. Merkwürdig ist der ungeheure Banianenbaumin der Nähe, der einen kleinen Wald bildet, schon vor 300 Jahren vonden Portugiesen bewundert.— Nerriad, östlich vvm Busen von Cambai,i5,oo»E-— Rairah, Englische Militairstation.— purbonder, Seestadtauf der Halbinsel, 75,00» E- Wichtiger Handel.

4) Rutsch — 50» Q-M. 200,000 E- Westlich von Gudscherat, große(— 300Q-M-) Moräste, Runn oder Renn genannt, enthaltend, die sichbis über dcnSind ausdehnen. Mandavie, Seehafen.— Budsch, ansehn-liche Stadt, die im Erdbeben 1819 fast ganz zerstört wurde.

5) Bedschapur am Kistnah mit den folgenden —2800Q-M. 8 Mill.E. Seestadt Rehpnv und die Fabrikstadt Hubli. Im Hochlande in O.