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Asien. Indien.
Mccresufcr und hat schlechte Wohnungen; eine protcst. Kirche, eine kathol.Kapelle, Mvskecn und Pagoden- Trümmer des alten Portug-Jnquisitions-gcbäudcs- Collegium für junge Chinesen, 7 Missionsschulen. Sitz eineskathol. Bischofs. Schlechter Hafen. Der Handel sinkt beim Aufblühen derColonie Singapur immer mehr. —b) Ein im Jahre 1800 erworbener Be-zirk, der Insel Pulo Pinang gegenüber — 4 bis 5Q.M. mit 6000E-, woder Ort pryccown (prcitaun).
Die Mcrgui Inseln und Singapur. Vergl- unten Inseln.
II. Unabhängige Staaten und Gebiete.
1) Asham (ascham) oder Assani, der nördlichste an Bootan (butan)gränzende Staat Hintcrindicns, ein 8vM- langes, bis 20M- brcitcsThal-land, vom Bramapurra, der hier 60Flüsse von dem nördlichen GebirgeMohammed Massim und dem südlichen Vtaga Gebirge aufnimmt, inSW.Richtung durchströmt. Das Land ist reich an allen'Indischen Prvductcn,besonders an Goldsand, hat aber ungesunde Luft. Die E-, vom Hindu-stamme und Vraminischcr Religion, — iMill-, sind in Cultur und In-dustrie den Hindus gleich. Affam stand seit 1822 unter Birmanischer Herr-schaft, ist aber durch den Frieden 1826 befreiet und genießt jetzt EnglischenSchutz. Der Svarga Radscba. Die alte jetzt halb zerstörte Hauptstadtist Gergong. Nicht weit davon die Residenz des RadschaIorhanr (dschor-raht), nach Anderen die nördlichere Festung Rungpnr.
2) Das Land der Garrows (rvs) im Garrow Gebirge, welchesvon dem großen Bogen des Bramaputra eingeschlossen wird, zwischen As-sam und Bengalen. Die E. stehen unter verschiedenen Radschas, die wahr-scheinlich jetzt alle Englische Hoheit anerkennen. Zwei derselben von Lachar(katschar) mit der Hauptstadt Lospur und I>>"eea (dschintia) sind erst1826 von Birmanischer Herrschaft befreiet. — Südlich von Assam und demNaga Gebirge liegt das Land Lassai, Lasst, oder Lossea, dessen Radschaauch unter Englischem Schutze steht. Die Hauptstadt ist Munnipur. DieE- des Gränzgcbirges gegen Bengalen, die Losseas, sind ein kräftigesBergvolk, welches unter eigenen Radschas steht.
3) Birma — 12,000 Q-M- Die Zahl der E. soll nach Einigen etwa2, nach Anderen l4Mill. sein. Es liegt zwischen den Garrows, Kassai,Assam, Tibet, China und den östlichen Staaten Hintcrindicns; in W- gränztes an den Bengalischen und Martabanischcn Busen und an die EnglischenBesitzungen, in S. an Malakka. Der Irawaddi (wahrscheinlich der Ti-betanische Tsampu) und der Saluän, zwischen beiden der Sirrang, derdurch verschiedene Arme mit ihnen in Verbindung steht, und der kleinerepegu durchströmen das Land von S. nach N- In O- ist auch der obereMenam und Mekhong; alle aber haben ihre Quellen in denn erblicherenhohen Gebirgen. Das ganze Land scheint aus Vergrcihcn zu bestehen, diezwischen sich weite Thäler und Ebenen (Stufen zum Hochlande) haben-Der Jrawaddi bildet ein 30M. langes Delta, Marsch- und Mvrastland;neben seiner westlichen Mündung ist das Lap Ncgrais. Regelmäßig tre-