Einleitung.
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größten Afrikanischen Stromes bildet. In NW. umschließt cS ein in-selartig getrenntes Wergland, welches nnr durch eine schmale Meerengevom südlichste» Europäischen Berglande getrennt ist. Einförmigkeit istder Charakter dieses Erdtheilö, wie in seiner äußeren Gestalt, so sei-nen übrigen Verhältnissen nach. Er liegt gleichmäßig an beiden Sei-ten des Äquators; fast allethalben ist noch tropisches Klima, nirgenddie Jahszeiten der gemäßigten Zonen, wenn gleich es noch zum Theilin beiden liegt; allethalben glühende Sommerhitze, nirgend in derEbene ein Winter mit Schnee und Eis, wenn gleich beides in einzel-nen Gegenden sich wohl bisweilen findet (Schnee in der Bcrberei 1830).Die Erzeugnisse der einzelnen Länder sind so wenig verschieden, wie dasKlima; fast allethalben dieselben Pflanzen, Thiere und Metalle; selbstder Mensch ist hier gleichartiger. Die N. Küste, die Werberei,selbst die Wüste und daS innere Hochland (Sudan) kennen wirzum Theil, Ägypten ist sehr genau bekannt, weniger Nubicn undHabesch. Won der ganze» SO. Küste sind nur einzelne Punktebekannt, nur an einer Stelle haben wir einige Kunde vom Innern;die S. Spitze ist ziemlich erforscht, man kennt einzelne Gegenden der-selben schon fast bis 24° S. An der W. Küste kennen wir Sene-gambien am besten, von Guinea nur die Küstenstriche und Ein-zelnes im Innern, die südlichere Küste ist noch fast gar nicht besucht.Wenig haben wir in den letzten Jahren vom nördlicheren Innern er-fahren. Was wir sonst noch zu wissen glauben, ist Vermuthung,oder Sage, oder veraltete Nachricht. Wir kennen, freilich sehrunvollständig, in N. das Atlasgebirge, gewiß 12 bis 13,000 F.hoch, einzelne niedrige Gebirgszüge der Wüste, die Nubischenund Habessinischen Alpen, daS Mondsgebirge im Innern;wir wissen, daß an der SO. Küste sich Gebirge erheben, eins derselbennennt man Lnpata, ganz in S. ist das schon erforschte bis 6000 F.hohe Schneegebirge. In Guinea und Senegambien kennenwir das weit gegen O. und S. verbreitete Konggebirge. Von gro-ßen Gewässern sind uns nur bekannt der Nil, aber noch nicht mitallen Qucllflüssen, dagegen ist der Lauf des Senegal und Gambiaganz erforscht; den Zaire oder Kongo, den Coanza, Zambeseoder Kuama, Koavo, Qnilimanci u. a. kennen wir fast nuran derMündung; der Oranienfluß ist ziemlich bekannt; ganz neuentdeckt im Innern der F>aou und Shary, welche in den bislangganz unbekannten See Tsad fließen. Den Misselad kennen wirnnr aus Sagen; vom Niger oder Dscholiba ist die Quelle undder Mittellauf, seit 1830 erst die Mündung bekannt. Won Landsee»kennen wir den Tsad und Dibbi im nördlichen Innern, den Dem-bea in Habesch, den Lowdea in der Werberei; in Guinea soll eingroßer See Aquilunda sein; kleine Steppenseen finden sich amS. Rande des Atlas. — Afrika gehört zwar nicht ganz der heißenZone allein an, allein dessen ungeachtet sind weder in R. noch in S.die 4 JahrSzcitcn der gemäßigten Zone. Im Allgemeinen ist die Hitzehier größer als in Ästen und Amerika, obgleich selbst im Innern iunicht bedeutender Höhe bisweilen empfindlich kalte Luft, selbst bis zuni