Sahara.
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tcrdachc versehen. Viele Trümmer, darunter ein durch Große und Prachtausgezeichneter Tempel. Der nördlichste Punkt der Oase ist 4 Tagereisenvon Siut entfernt- In N. liegt Dcir-. — Die Läse Dar (d. h. Land)Für, 12 bis 16°N-Br.; die größte von allen, mit zahlreichen E. vomBerber-stamme, Muhamedanischer Religion, unter einem Sultan. GroßeKarawanen ziehen von hier nach Sudan, Ägypten und Nubicn, derenHauptwaarcn Negersklaven, Elfenbein, Gummi, Straußfedern, Tamarin-den und Nashörner sind. Robbe, Sweini, Ril und Rubkabia sind dieHauptörtcr. Eine Fclscnkcttc, die in O. von Für beginnt (Tega undNdanna genannt) und über verschiedene kleine Oasen, Leghca, Selimeu. a. bis zu den großen Oasen hinzieht, macht hier in O- gleichsam dieGränze der Sahara gegen dasNilland, dessen westliche Wüste Bahiuda heißt.
o) nördliche Oasen. — Snvah, die altbcrübmtc Oase des JupiterAmmon, von dessen Tempel man noch große Trümmer sieht. Sie liegt(29°N.) etwa 30M. von derN-Küstc, 60M. vom Nil, ist eigentlich nurein 2 M. langes Thal, scheint aber nach den entfernter liegenden Städte-rinnen zu schließen, früher größer gewesen zu sein; Reichthum an Datteln.Die Zahl dcrE., die unter verschiedenen Scheiks stehen, welche vom Paschavon Ägypten abhängig sind, beträgt etwa 8000. Sie wohnen in vier mithohen Mauren versehenen elenden Ortschaften und sind vom Bcrbcrstammc.— Die Oase Augila (audschila), 40M. westlich von Siwah, 4M- lang,unter dem Pascha von Tripolis stehend, mit 4 Ortschaften, wasserarm, un-fruchtbar, daher auch nur mit halbnvmadischen Einwohnern. Östlich undwestlich von hier sind noch mehre kleine dattclrcichc und bewohnte Oasen:Jallll, Megrig, Maradch u. a.— Die Oase Fessan (24 bis 30z°N.)in S. des Meerbusens von Sidra, 60M. lang, 40 M. breit, ein von kah-len Felsenkcttcn, dem H.nudsch und Sudahgebirge, durchzogenes dürresLand, wenig bebauet und der Wüste fast gleich, dessen 60 bis 70,000 E.Verberischcr oder Maurischer- Abkunft sind, Muhamedanischer Religion,mit Arabischer Sprache, unter einem Sultan, der dem Pascha vonTripolis Tribut giebt, wichtig als Sammelplatz für die Karawanen,die von hier nach der Gerberei, Ägypten und Sudan gehen. Mur-snk ist die Hauptstadt. Andere Örter sind Tegerri, an der S. GränzeTibcsti, Sot'na, Zuila, zum Theil von Tibbos bewohnt. Bei HagdeHajil ist Horncmann'S Grab. Ein Weg von fast 200M. durch die Wüsteführt von hier die Karawanen nach Sudan. Zwanzig Tagereisen in S.von Murzuk liegt Bilma, wohin auch Karawanen von dem in NO. lie-genden Tibcsti kommen; nur kleine Oasen, Felscnhügel und wenige Quel-len unterbrechen die Wüste dieses Weges, der unmcrklich immer mehr an-steigt. Bilma ist ein Hauptort der Tibbos, welche friedlicher, als dieräuberischen Tuarike, die hier sich an jene anschließen, außer Bilma dienördlicher liegenden Städte Uigur-a, Risbe u. a. bewohnen. Ihr Sul-tan erhebt von den Karawanen einen DurchgangSzoll. Viele Salzseen sindin der dürren Oase von Bilma, deren Salj ein wichtiger Handelsartikel