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Afrika.
ist. Einige Tagereisen weiter liegt die Oase Aghadim, etwa auf derHälfte des Weges nach Lari, wo das Hochland von Sudan beginnt.
Außer diesen Oasen werden noch viele Örter genannt, die aber wohlnicistxntheils nichts weiter als Quellen und Brunnen oder Ruheplätze derKarawanen, nicht eigentliche Städte sind. Dahin gehören Agades in S.,welches Hauptstadt einer großen Oase sein soll und so .wie Sanar, Tabuu. a. auf der Straße von Festen nach Kaschna liegt.— An der S-Gränzeliegen verschiedene Steinsalzgrubcn, Tcgassa, Schingariii u. a. Auchzu diesen gehen Karawanen von Gadamcs über Ensada und Mabruk,aus Marokko über Taudcni oder Tudcini, wo die wichtigsten Steinsalz-gruben sind, welche die Mauren durch Negersklaven bearbeiten lassen.—In S. liegt 6 Tagereisen von Timbuktu die Stadt Arawa» vderAroan,mit etwa 3000 Maurischen L-, in der ödesten Wüste, die kein Holz und nur war,nies Wasser hat. Niederlage des Steinsalzes aus Laudenk und wichtigeStation für Karawanen aus Sudan nach dcr Vcrberci. — ovaler, 10 Tage-reisen in NW. von Arawan. Handel mit Salz aus den Gruben von Wa-den oder Hoden, welches 15 Tagereisen nördlicher ist. — Bekannt durchdie letzte Englische Entdeckungsreise ist die oben erwähnte Karawancnsiraßc vonFcffan nach Bornu; sie führt durch das Land der Tibbvs über Isiiah,Birki, Dilma und Aghadim; auf ihr trifft man Fclscnrcihen 5 bis 600 F.hoch, enge Thäler, Sandwüstcn, Quellen und kleine Seen bis zur Gränzeder Sahara unter 16" N-— An der W. Küste, wo nur Mauren Hausen,hatten die Franzosen ehemals zwei Niederlassungen Arguln auf einer Inselan der Bai gl.N. und porrendik. Wenige Tagereisen von letzterer imGebiete der rohen Travsas liegen Gnmmiwälder, welche zu einem nichtunwichtigen Verkehr zwischen den Mauren und den Franzosen am SenegalVeranlassung geben. Kleine Flüsse: Johann, Lyprian, Soldflusi mün-den an der W. Küste. — In W. an der Gränze von Marokko ist das LandHarib von Maurischen Nomaden bewohnt, die ansehnlichen Verkehr mitSudan treiben. Zwei Tagereisen östlicher liegt die Stadt Drah, eineTagereise westlich der Maucrnstamm der Tajakaiircn.
Die Berberei.
Betrachtet man dle N. Küste Afrikas ihrer natürlichen Beschaffen-heit nach, so zeigt sich der W. Theil derselbe» als ein wahres Insel-land in W. und N. vom Atlantischen und Mittelmeere in S. und O.von der großen Wüste begranzt, und in dieser Ausdehnung reicht eigent-lich die Bcrberei vom Vorgebirge und Flusse Nun an der W. Küstebis zum Cap Von und dein Busen von Cabes an der R. Küste;allein gewöhnlich versteht man unter jenem Namen die ganze R. KüsteAfrikas bis nach Äghpten hin. Die eigentliche Berbcrci bildet einGcbirgsland, welches in einer Breite von 30 bis 40 M. bogenförmigdie lüdlichere Wüste umschließt, etwa zwischen 28 nnd 37^° R- CapSpartet — 35° 48' N. Cap Blanco — 37° 20' N. Cap
Bon