Berberei. Marokko. Algier.
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(larasch), SOOOE. — Alkassar, 10,000 E. — Sallee, Aabat, Azanioo(aßamohr) am Morbca, AgarKr oder Sc. Eooip, letztere in der ProvinzSusa, sind kleine Seestädte. — Wichtiger ist Suera oder Msgadorc,36,oooT., befestigt. LebhaftcrVcrkehr mit den Mauren der Wüste und mit Euro-päern, die hier Cvnsuls haben. Vor derselben die Insel gl. N.— An derN.Äüsce liegen: Teruan, 20 bis40,000E. — Schon seit XVI.Jahrh, be-sitzen die Spanier die Städte Leura (sze —uta), stark befestigt, Gibral-tar gegenüber, 8000E., unter denen viele Verwiesene; Melitta (mclilsa),penon de vclez (pcnjong dc weiss) und Alhucemas, kleine befestigteÖrter. — In der Provinz Susa, zwischen dem westlichen Atlas und derWüste, die sich durch Fruchtbarkeit auszeichnet, wohnen unabhängigcAra-bische Stamme in zahlreichen kleinen befestigten Örtern unter eigenenOberhäuptern als Ackerbauer und Hirten. Die Stadt wedinun oderNun sott 30,000L. haben. Seit 1810 hat sich ein Maurischer Staat amSüdabhange des Atlas an der Gränze der Sahara gebildet, dessen Ober-haupt Sidi Hcshcm dort einen großen Markt für den Handel zwischenMarokko und Sudan angelegt hat.
L Algier (aldfchir). Größe 4000, nach Anderen fast 9000 Q.M.;sie ist dcshal so unbestimmt, weil in S. gar keine feste Gränzen sind unddie Herrschaft des Deis sich über bald mehr, bald weniger Stämme er-streckt. Länge der Küste, die keine bedeutende Busen hat, von der GränzeMarokkos bis zum wadeltibio oder Zaine — 123 M. Gränze in O. Tunis.DaSGcbirge ist östliche Fortsetzung desAtlao, an dessen S.Randc dasStcp-penland Lilcdulgerld beginnt, der sich in 3 Ketten theilt, die stark be-waldet sind und zwischen deren nachN. lausenden Armen sich einige ansehn-liche Ebenen ausbreiten. Vorn Innern haben wir nur sehr unvollständigeNachrichten; selbst die Küste ist uns nvch nicht genau bekannt; wir wis-sen nur, daß sie, besonders nach O- zu, sehr felsig ist, starke Brandungund heftige östliche Strömungen, gefährliche Klippen und Sandbänke, je-doch verschiedene gute HäfensMarsalkibir, Grau, Arzeo, BudschiaodcrBügeln, Sroro, Bonn, Aalte u. a.) hat. Frischtbare Gegenden imGebirge und in dem sehr hügelrcichen, aber nicht eigentlich gebirgigemKüstcnlande, Teil genannt. Zahlreiche kleine Verggewäffcr strömen, vornAtlas herab zum Meere, wahrscheinlich auch gegen S. zur Steppe, unterden ersten sind der Schettis, Mazafoan, Numel und Scibus die ansehn-lichste», aber wenig schiffbar; südlich vorn Gebirge soll der ansehnliche FlußDschiddi sein. Der See Titreri und Scharr im Gebirgslande; derwadel dschedip stießt in den südlichen See Melzig. Im Winter (Nov. bisApril) ist Regenzeit mit sehr milder Luft, von Juli bis Octbr. ist dieHitze oft sehr drückend (bis 34° R.), besonders wenn der Südwind (Cham-sin) weht, der zugleich die Luft mit feinem Staube erfüllt, aber der Ge-sundheit weiter nicht nachtheilig ist. Für Eingeborne ist das Klima völliggesund und auch der Europäer gewöhnt sich bei vorsichtiger Lebensart sehrwohl «n dasselbe. Die Pest wird nur von anderen Landern hergebracht.