Indianer Land.
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der den FriedcuSfluß aufnimmt, in den Sklavensee — 800 (nach An-deren 2Ü00)Q.M. Durch den über 200 M. langen Mac Keu zieFluß, der auch mit dem nördlichere» Baren See (40M. lang,30 M. breit) in Verbindung steht, hat dieser See seinen Abfluß inSEismeer, waS schon Mac Keuzie 1780 entdeckte. Frankt in,der zweimal (1821 bis 27) diese Küste untersuchte, hat sie uns von124 bis 167° W. bekannt gemacht, so daß wir die Gestalt des west-lichen Theils des Küstenlandes hier bis auf eine noch unerforschteStrecke von 34 M. kennen. Die Küste westlich vom Mac Keuzie Flußist ziemlich felsig, denn hier verlieren sich wahrscheinlich die legten Aus-läufer des FclscngcbirgeS, aber ohne bcmcrkcnswcrthc Busen und Vor-gebirge. Der westlichste bis jetzt bekannter Punkte ist der Bcccheu(bihtschi) Hafen l274° 2'W.). In O. ist die Küste nicht so steil,jedoch keineswegs flach, voll Halbinseln, Buchten und Inseln. Dortist Cap Bath» rst, der nördlichste Punkt der Küste, 70" N., dieLiverpool (puhl)- und Frau klill Bai. Weiter östlich mündetder Kupfersluß, der aus dem Felsensce kommt (Hcarne fanddiese Mündung schon I771i, dem Archipel des Herzogs vonUvrk gegenüber; dann folgt Georgs lV. Krönungssund undMelville'S Sund. Der äußerste in O. erreichte Punkt ist PointTurnagain (torneginn) d. h. Umkchrspitze. Zwischen 48 und54° N. im Felsengebirge, südlich von der oben genannten Wasserscheideentspringen die Qucllflüssc dcS Sa S k a t sch e w a u, der mit dem 60 M.langen Großen Winnepik- oder Winnipeg See (wenigstens—1200Q. M.) lder Kleine Winnepik und der MartinsSee lie-gen westlich von diesem) in Verbindung steht, in welchen auch vonS. her der Rothe Fluß aus den Bereinigten Staaten strömt undder durch den Nelson- und Sevcrn Fluß zur Hudsons Bai Ab-fluß hat. Zwischen dem Gebiete des Athapesko und Winuipcg SccSist der Biberfluß, welcher nach einander die Namen Schwarzer.Mississippi, Churchill (tschortschill) Fluß bekommt und die Ge-wässer deS Büffel-, Bäre n-, Wollaston-, Hirsch- und Jn-dianersees zur Hudsons Bai führt. Nördlicher ist ein viertes Was-scrsystem, welches große Seen enthält und durch die Ehester fiel dS(tschcster) Einfahrt mit der Hudsons Bai verbunden ist, so wie inS. der Hudsons und James Bai das Gebiet deS Albany (ülbcni)und Moose (muhs) Flusses. Höchst merkwürdig ist die geringe Tren-nung aller dieser Gewässer, deren Wasserscheide oft so unbedeutend ist,daß eine geringe Nachhülfe eins in das andere leiten würde, wie z. B.da wo der Obere See, dessen Rordufer hierher gehört, an das Ge-biet deS Regen- und Waldsees (beide liegen auf dem Erdrückender südlichen Gränze) gränzt; ja die Natur selbst hat die Gränzengleichsam verwirrt oder aufgehoben, denn z. B. der Wollaston See hatsowohl zum Athapesko- als zum Hirschsce Abfluß und wahrscheinlichfindet ein ähnliches Verhältniß auch bei anderen Gewässern statt. Mitgeringen Unterbrechungen, sogenannten Tragplähen (d. h. Strecken,auf welche» die E., um von einem Flusse zum andern zu kommen,ihre Kahne forttragen), kann man das ganze Land durchschiffen. Die beiden