Indianer Land.
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riiiger die Menge der Fische in allen Gewässern; Walisische, Ka-schelotte, nnd verschiedene Robbenarten liefert daSMeer reichlich.Selbst unter 57°N. trifft man noch den Kolibri. Noch wenig be-kannt sind die Protuctc dcS Mineralreichs; daß Kupfer, Eise»,Blei nnd Steinkohlen sich finden, weiß man gewiß, viel mehrläßt sich aber nach dem Reichtbnme des benachbarten südlichen Landesauch hier erwarten. DicRordküste hat eine große Menge T r e i bh o lz.Für den Europäischen Handel ist dieser Theil Amerikas jetzt nur durchseinen Reichthum an Pelzwerk wichtig.
Die E sind Wilde, gewöhnlich Jndiaher genannt, Amerikani-schen Stammes; nur an der Rordküste leben Eskinios; beide Natio-nen hegen den tödtlichsten Haß gegen einander. Der Eskinio ist sei-nen Stamnigenosscn in Grönland und den Polarländer» in Sprache,Sitten und Lebensart zum Theil verschieden, nicht so gutmüthig alsjener und kampflustig; die »eueren Entdecker der Rordknste hattenmancherlei Gefahren unter ihnen zu bestehen; er ist wahrscheinlich auSAsien eingewandert. Der Indianer lebt in Hütten, dorfweis unddurchstreift weit und breit das Land als Jäger und Fischer. Er istroher Wilder, ohne alle Spuren von Bildung, kühn, kriegliebend unddaher mit Nachbarstämmcn in ewiger Fehde, ausdauernd und abgehär-tet gegen Strapazen und Klima, in Felle gekleidet und nur vonFleisch lebend; er hat einige Begriffe von einem höheren Wesen, istaber dabei voll des sinnlosesten Aberglaubens; jedoch finden sich bei deneinzelnen Stämmen darin große Verschiedenheiten; weit roher sind dienördlicheren Indianer, als die des S. Unter sich und mit den Eu-ropäern treiben sie Tauschhandel; Pelzwerk, Branntwein, Gewehre undMunition sind die Hauptgegenstände des Tausches, Biberfelle gleichsamdie Münze, nach der jeder Artikel geschätzt wird. Die E. der W.Küstetreiben mehr Fischfang, als Jagd, führen daher ein nicht so umherstrei-sendeS Leben, haben mehr Kunstfertigkeit und stehen in der Bildungetwas höher als die Jägervölker im O. des Felsengebirges. Auf dasganze Land macht England Anspruch, hat jedoch nur an derKüste derHudsons Bai einige Forts und im Innern Stationen für die Pelz-händler der Engl. Hudsons Bai Gesellschaft, welche allein indiesen Gegenden Handel treibt. Die NW. Küste hat Rußland inBesitz genommen, ist jedoch durch den letzten Vertrag von 1825 aufdie Inseln bis 54° 40' R.Br. und die Küste bis zum Hauptznge derdortigen Gebirgskette, wenige Meilen vom Meere entfernt, beschränkt.Die Zahl der hier wohnenden Europäer, Engländer sowohl alsRussen, ist unbedeutend. Die Indianer in O. der Felsenge-birge lassen sich in 2 Hauptstämme zerlegen, deren jeder eine Mengekleinerer Abtheilungen, von größtentheils unbekannten VerwandtschastS-verhältnissen, in sich begreift: s) die Schippiwäer in S. bis 58°.Zu ihnen gehören die Zänker-, Kupfer-, Hasen-, Hundsrip-pen-, Berg-, Biber- u. a. Indianer; 5) dieKristinos oderKlistinos, zn denen die Blut-, Schw arz fü ßig e n-, Stein-,A ssin i b ol cn-, Algonkins- u. a. Indianer gerechnet werden.Die meisten dieser Namen begreifen nur einige hundert Männer, so daß