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Nordamerika.
die östlichen, aber, besonders im Hochlande, auch wie jene heftige Som-merhitze und starke Winterkälte. Wassermangel drückt im Allgemei-nen daS Land, denn die Zahl der Flüsse ist nur gering; besondersaber sind die Ebenen oft dürre und verlangen künstliche Bewässerung;ja in N. sind wahre Wüsteneien auf dem Hochlande; aber in der Re-gel erlangt der Boden allethalben durch Bewässerung einen hohenGrad von Fruchtbarkeit. An der Ostküste sind Morastgegenden, höchstungesund und der wahre Sitz des allen Europäern und Bewohnernhöherer Gegenden so fürchterlichen Schwarzen Erbrechens. Sowie man diese flache Küste verläßt, athmet man eine reine gesundeLuft. Große Gewässer hat Mexico wenig; aber einige derselben sind,wie der Steppenboden mancher Gegenden, salzig; der Hauptflnß istder Nordfluß, Rio del Norte, dessen Quelle unter 40°, in demKranichgebirge (Sierra de las GrullaS) ist und der nachfast völlig südlichem, etwa 370 M. langem Laufe und nachdem er denConchoS (kontschoS) und Saladofluß aufgenommen hat, in denMexikanischen Busen fließt. Östlich von ihm sind der Colorado vonTexas (techas), der BrazoS de Dios, der Trinidad und dieGränzflüffe gegen die Bereinigten Staaten, der Sabina, RotheFluß und Arkansas mit verschiedenen Nebenflüssen. Südlicher sindnur Küstenflüsse, unter denen der Montezuma und der Tabasco,der aus Guatemala kommt, die größten sind. Zum Stillen Meerefließen der westlichere Colorado, dessen Quellflüsse Rafael undLavier, die ihren Ursprung nicht weit von den Quellen des Nord-flusses haben, sich zum ZaguananaS vereinigen, der nach der Auf-nahme des Nabajoa (choa) den Namen Colorado erhält und durchden Jaquesila (chakesila), vor dem Ausflüsse aber durch den großenGila (dschilal verstärkt wird. Seine Mündung ist in dem nördlich-sten Winkel des bis 30 M. breiten Busens von Kalifornien.Die nördlicheren Flüsse sind noch nicht genau bekannt. Südlicher istder Hiaqui (ki), der Sän Jago (chago), der Abfluß des 57Q. M.großen Chapäla (tscha) SeeS, der Zacatnla und viele kleine Kü-stenflüsse. Die wenigsten dieser Flüsse sind schiffbar, denn alle bilden,da sie vom Hochlande Herabströmen, Wasscrfälle; die meisten sind aberzu wasserarm. Im Gebirge, zum Theil auf der Bergplatte, sind ver-schiedene Seen, deren größter der eben genannte Chapala, wennnicht der Tegujo (cho) und TimpanagoS hoch in N. am GrünenGebirge, die noch nicht ganz bekannt sind, einen größeren Umfang ha-ben. Verschiedene Salzseen, zu denen auch der Tegujo gehört,der vielleicht durch den PeScadoreS zum Stillen Meere in die herr-liche Bai St. Francisco abfließt und den BuenaventuraFluß aufnimmt. Der Boden ist allethalben, mit Ausnahme der zuhoch gelegenen Bergflächen, die doch noch Kartoffeln hervorbringen, undder wafferlosen Ebenen, sehr fruchtbar, nirgend mehr, als an den Uferndes Meeres und in den gut bewässerten Thälern; lange Dürre bringtaber in manchen Gegenden HungcrSnoth hervor.
Berühmt ist das Land durch seinen Silberreichthum; auchGold wird viel gewonnen. Es gab Jahre, in denen 25 Will. -Pia-