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Amerika. Westindien.
Jedem (ein vorzügliches Schiffbauholz), viele Hirsche, wilde Schweineund wilde Puter; Kaimans und Schlangen werden gegessen. Unter denE. sind 8600 Indianer. Schon 1498 war Trinidad entdeckt, zwar hernachvon Spaniern besetzt, aber auch wieder verlassen. Flibustiers ließen sichhier im XVH. Jahrh, nieder, neben ihnen Spanier, die sich mit den In-dianern vermischten- Erst 1776 sorgte die Spanische Regierung für neueAnsiedlungen und zog eine Menge Franzosen dorthin. England nahm dieInsel 1797 und behielt sie im Frieden zu Amicns (1801). Hauptstadtpnerra de Espana (espanja), regelmäßig und schon gebauet, prächtigeKirche, 7000E. Schöner Hafen an der W-Küste.— S- Josef de Gruna(orunja), 2000 L- Hafen an der O-Küstc.— Lhaguaramus (tschag-), derbeste Hasen in NW.
L. Spanische Besitzungen — 2220 Q. M. über 1,900,000 E.
1) Duba, die größte aller Antillen (20 bis 23° N) — 2040 Q-M-vhne die kleinen Nebeninseln nur — 1980QM- 1831 — 830,oooL. (1775— 170,000; 1791 — 272,000, 1817 — 552,000), darunter 300,oooSkla-ven, über 100,000 freie Neger und Mulatten, nur 28 M- von Floridaund Ducatan entfernt, 160 bis 170 M. lang, bis 27 M- breit. Die W.Spitze heißt L. Anronio, die O-Spitze punra de Mayzi (ma—ißi). DergrößteTheil der Insel jstHügelland, (am gebirgigsten in O-), dessen höchsteGipfel in N. der pan de Guaijabon nur 1900F. und der Pan de Ma-ran;as nicht einmal 1300F. hoch sind. Ansehnlicher ist die in S. Hin-streichende Gebirgskette, in welcher der Pik von Targuino und der vonpcdrillo — 7700F.; in SO- heißt das Gebirge Schlangcngebirge (Sierradel Lobre). Der Boden ist nicht allcthalbcn gleich fruchtbar, obgleichdurch fast 150F-Iüßchen gut bewässert, am ergiebigsten in W-; im Innernsind große Strecken noch nicht bebauet. Orkane sind selten, da das Landdurch seine W.Lagc gegen O-Stürme gesichert ist; aber Erdbeben sind bis- Gweilen (1826) ziemlich heftig. Schnee ist selbst auf den höchsten Bergenunbekannt. Taback, Daffce, Zucker, Gchsenhäure und Ivachs (Bienenkamen über Florida aus Europa) sind die wichtigsten Produkte; Baum-wolle und Indigo werden wenig gebauet; Sold und Dupfer gewannman ehemals, etwas Silber und Eisen noch jetzt; herrliches Schiffsbau-holz. Blühender Handel, besonders seitdem der Verkehr mit anderen Na-tionen frei ist, unterstützt durch viele trotz der klippenreichen Küste sichreHäfen (j.B. Havana, Bahia Honda, Matanzas, Labannas, Marielund Nueviras in N., Sanriago, Guanranamo und die Bai von XMgua (chagua) in S.). StarkerSklavenschleichhandcl; 1824 sollen l6,«00Ne-ger eingeführt sein. Die Insel bildet ein Seneralcapikanar und ist in. 2 Gouvernements und 3 Jntcndanzas getheilt- Es giebt 13 größere (ciu-äsllss), 7 kleinere Städte (villss). Columbus entdeckte Kuba, damalsgut bevölkert, 1493; aber erst 1511 ward sie erobert. Unmcnschlichkeit derSpanier, harte Sklaverei und Blattern rotteten die Urbcwvhncr schon vor1560 ganz aus. Die wichtigsten Städte sind: la Havana, an einem Bu-