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Spanische Inseln. Porlori'co.
scn der N.Küste, dessen Eingang durch zwei Forts (Mores und la punca)vertheidigt wird; stark befestigt mit sehr großem und sicherem Hasen; 1828— i25,ooo E-, darunter 25,ooo Sklaven, 40,000 Weiße. Die Gegend istsehr ungesund, daher sind § der ankommenden Europäer ein Opfer desgelben Fiebers. Die Stadt ist nicht gepflastert, oft daher ein wahrer Mo-rast; die Straßen sind eng und krumm. Zwei Schlösser (Santo Dvmingsund Sän Carlos) vertheidigen die Stadt von der Landseite. Prachtvollsind die Kirchen, in deren einer das Grab des Cvlumbus, welches ftühcr-hin in Domingv war, der Pallast des Gouverneurs, die Admiralität, dasArsenal, die königl. Tabacksfabrikcn. Universität, theol. Seminar, Sitzeines Bischofs, des Gcncralcapitains und Generalintendanten, patriotischeGesellschaft; botanischer Garten. Circus zu Stiergefechtcn. Tabacks- undChvcoladefabrikcn; immer mehr aufblühender Handel; jährlich kommeniooo bis 1200 Schisse. — An der Seite des Busens ist Guanavacoa,12,000 T-— Santiago de Tuba an der S-Küste, 10(20)000 E. Sitz desErzbischvfs und zweiten Statthalters, Handelsstadt.— In N- bemerken wirSän Juan de los Remedios, 8000E- Sän Larlos de Maranzas, inderen Nahe die großen Tropfsteinhöhlen von Aumuri liegen, einst ei»elender Ort, aber seit der Handelsfreiheit ausblühend, 1827 mit fast13,000E. und Baracoa nach der O. Spitze zu, 3l,oooE.— In der S-Hälfte etwas vom Meere entfernt, aber mit Hafen versehen, liegen Es,piriru Santo, 7 bis 8000 E. Villa del Principe, 20(30)000 E. Sitzdes obersten Gerichtshofes (Audienza), der vor 1795 in Domingv und demin früherer Zeit das ganzeSpanische Amerika untergeben war. Sa» Sal-vador del Bavamo, 12,000E.— Der S-Küste gegenüber liegt die In-sel pinos — 60Q. M. ohne E-; auch bemerken wir noch die Haufen vonkleinen Inseln und Klippen: in N- die Gärten des Rönigs, in S. dieGärten der Rönigin.
2) portorico, puerto ricco, — 182 Q-M- 130,000 (nach Anderen225,000) L. (21,000 Sklaven). Sie liegt neben den nördlichsten kleinenAntillen (dcnIungfcrn Inseln), ist an den Küsten nicht gesund, aber sehrfruchtbar, besonders an Zucker, Raffee, Reis und Taback; die Gebirgeliefern etwas Gold; bedeutend ist die Maulrhierznchk, und die großenSavannen ernähren gute Rinder. Unter allen Antillen ist diese Inselam wenigsten erforscht, das Innere fast ganz unbekannt. Portorico ward1493 von Cvlumbus entdeckt; 1510 gründeten die Spanier die erste Nie-derlassung. Hauptstadt Sau Juan de portorico auf einer Insel, welchedurch einen Damm mit der N.Küste verbunden ist, 30,000(?)E- Sitzeines Gcncralcapitains und Bischofs. SchöncrHafen. - Aguadilla (dilja),sehr gesunder Ort an der NW.Küste.— Von den kleinen Antillen besitztSpanien nur die Passage und Schlangen (Culebra) Insel, welche zu denJungfern Insel» gehören, — 7Q.M. über 3000E- Die daneben lie-gende Rrabbeninfel oder Licque ist unbewohnt und wird von Spaniern
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