Band 
Zweiter Theil.
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436
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436 Amerika. Westindien.

in Anspruch genommen, aber auch von Engländern und Dänen zur Fische,rei benutzt.

6. Französische Besitzungen — 59 Q. M. 240,0VVE.(180,00V Sklaven).

1) Guadelupe — 36 Q-M- 126,WO E. (15,000 Weiße, 15,000 sreieFarbige. Sie besteht aus zwei durch den sogenannten Salzfluß getrenn-ten Inseln, Grande Terre in O-, Guadelupe in W-; letztere ist vulka-nisch: wenigstens dampft der gegen 5000F. hohe Schwefelberg noch immerund zeigt auf seiner Oberfläche Schwefel und Vimstein; eine Stelle imMeere hat siedend heißes Wasser. Ganze Berge auf dem weit fruchtbare-ren Grande Terrc bestehen aus Korallen und auch die kleine Insel Lo-ch«», ist aus Muschelversteinerungen und Korallen zusammengesetzt. Haupt-prvducte sind: Kaffee, Zucker Kakao, und Baumwolle. CvlumbuS ent-deckte die Insel 1493, die Franzosen (Flibustiers) nahmen sie 1635 in Be-sitz. Auf Bassercrre ist die Hauptstadt gl. N. 7500 E- Aus der andernInsel Pointe a pirre. Guter Hafen-— Daneben liegen:

2) Desirade — iQ-M- 1300 E-, 1728 zuerst angebauet, wasserlos,voll Kalkhöhlen.

3) Marie galante — 4 Q-M- 12,000 E-, 1648 von den Franzosenbesetzt.

4) Les Sainres, drei kleine Inseln 1 Q-M- 1200 E-, ebenfalls1648 von Frankreich in Besitz genommen- Basaltberge; schöner Hafen.

5) Martinique, zwischen Dominique und St. Lucia, — 17 Q-M-101,000 L. (io,ooo Weiße, 10,800 freie Farbige). Vulkanische Gebirge imInnern; der peläe — 4500F., lcs .pirons du Larber — 7000F., miteinem furchtbaren Krater. Große Fruchtbarkeit, gesundes Klima und vor-züglicher Anbau. Hauptproduct ist Kaffee seit 1723, der besonders geschätztwird, Zucker und Kakao- Gute Häfen und Ankerplätze. Erste FranzösischeNiederlassung 1635 von St. Christes aus, Kampf mit den Karaibcn, die1658 ganz vertilgt waren. Sr. Pierre ist die Hauptstadt und einer derwichtigsten Handelsplätze der Antillen, 30,000 (?) E- Der Gouverneurwohnt in Fort Koyal, wo der beste Hafen der Insel ist.

6) Ein Theil von dem sonst Holländischen Sr. Martin, 3500 E.

v. Niederländische Besi tzun g en —12 Q. M., 20,000 E.

1) Sr. Martin, östlich von den Jungferninseln, — 4 Q-M- Siewurde 1638 zuerst von Franzosen und Niederländern angebauet, welche 1648die Insel förmlich theilten. Im Niederländischen Antheile leben 4100 E-Hauptproduct ist Zucker, Baumwolle und Seesalz.

2) Sr. rLustachius vderEusta; — iQ-M- um 1632 von den Nieder-ländern besetzt. Einer der Berge ist ein erloschener Vulkan mit tiefemKrater, der das einzige Wasser der Insel liefert. Der Hauptvrt hat einenFreihafen.

3) Saba — L Q-M-, beide südlich von St. Martin mit 3 bis 40W§.Sie sind fast bloße Felsen, welche durch fleißigen Anbau einige Produkte