Llan Diemens Land. Neuguinea.
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und Sicherheit auszeichnet. Die E. sind den Neuholländern ziemlichähnlich, jedoch Heller von Farbe, aber mit völligem Wollhaar, fast nochroher als jene; dennoch aber übertreffen sie jene im Bau ordentlicherHütten. Auch hier haben die Engländer 1805 eine Colonie angelegt,die, besonders seitdem die Colonisten der Norfolk Insel 1811 hierherversetzt sind, schnell aufblühet. Sie zählte 1821 —6371 E. ohne Be-satzung (1825 — 21,500), unter denen 3477 Deportirte. Diese Nieder-lassung, die unter dem Generalgvuverneur von Neusüdivallis steht, ist inRücksicht ihrer Verwaltung von der auf dem Continente verschieden,da sie nicht bloß Verbrechercolonie ist, sondern durch die freien Land-besitzer nach Englischen Gesetzen regiert wird. ES giebt hier zweiColonialversammlnngen, eine gesetzgebende und eine ausübende. Übri-gens ist hier, wie dort, starker Ackerbau und Viehzucht, aufkeimendeIndustrie, zu der hier auch die Bereitung der Soda (Kelp) auS See-tang kommt, und Handel, besonders mit der herrlichen Wolle. — Ein-theiluug der Insel in zwei Grafschaften:
») Buckinghai» in S, mit der Hauptstadt Hobarrcown (taun) amDcrwent und am Fuße des Tafelberges, 7000 L. Regelmäßig gcbauet,mit guten Gebäuden, darunter das GouvcrncmentshauS, eine Kirche, einGefängniß, Gerichtshaus, Caserne. Bank, Buchdruckern, Tuchweberei —Elizabekhrown (eleisabettaun), 1813 gegründet.— 8) Lornwall in N.— Georgetown (dschvrdschtaun) am Tamar, erst 1817 gegründet, 700E.Dabei der Hafen Dalrymple. Eine 25 M. lange Landstraße führt schonzur Hauptstadt. — Launceston (lahnßcstn) am Tamar, 500E.— Nördlichvon Van Diemcnsland liegt die Insel Ding, östlicher die InselgruppeFourneaup an der Banks Straße. Andere kleine Inseln sind in SO-'z. B. Maria, in deren Nähe das Meer ganz mit Riesentang bedeckt ist,dessen 300F. lange Stengel von 10 bis 12F. langen hoklen Blättern miteigenen Luftblasen getragen werden; Tasman, Bruny u. a., deren Kü-sten zum Theil 3 bis 100 F. hohe Basaltwände bilden. An der NW.Spitze liegen die Huncer's Inseln. Strafcvlvnien sind auf den InselnMaria und Sara angelegt.
2) Norfolk (fvk). Ein kleines Eiland, 4M. im Umfange, 250 M.in O. von Neuhvlland unter 29° S-, 185^ O. Es ist gebirgig, dabei jedochaußerordentlich fruchtbar mit sehr milder und gesunder Luft, hat abersteile Küsten, an denen das Meer so heftig brandet, daß die Landunghöchst schwierig ist. Dies ist der Grund, warum die hier ehemals ange-legte Englische Verbrechercolonie 1811 ganz aufgehoben wurde; jetztist sie jedoch wieder erneuert, und man schickt gerade die hartnäckigsten Ver-brecher hierher, weil an Entfliehen nicht zu denken ist. Säugcthicre giebtes gar nicht, wenn nicht vielleicht die Ratte einheimisch ist; die Pflanzen-welt ist aber reich und liefert auch Zuckerrohr; große Waldungen. Euro-päische Getreide- und Gcmüsearten gedeihen herrlich. Dabei die kleinenPhilipps- und Nepean Inseln. Alle sind unbewohnt.
3) Neuguinea. Diese Insel liegt in der Nähe der Ostindischen In-