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Zweiter Band.
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165
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Von der Zuckerfiederei. Colvnialzucker. Die Bagaffe. 165

Eryallinischem Zuckerrohr 65 Th., gebindertem 55 Th. und endlich ota-hrtlischem 43% Th. Bagaffe. Ferner hat Dupuy auf Guadeloupe in einer,ihe von 35 Versuchen das Verhältniß der Bagaffe und des Saftes ausge-^ttelt, welches die Keltern der verschiedenen Siedeceien daselbst liefern. Es°"rug im

geringsten Fall .... 55 Th. Saft auf 45 Th. Bagaffe;

höchsten Fall.68%» » » 31,5» »

im Mittel der 33 Versuche 59% » » » 40%» »

aI s° % des ganzen Saftes.

Die Beschaffenheit der inneren Theile des Zuckerrohrs ist nicht die einesr'chen Marks wie Rüben, sondern zugleich holzig und zugleich schwammig wieFisches Rohr, also sehr ungünstig zum Auspressen um so mehr, da dasvon einer harten Rinde umgeben ist, die den Druck der Keltermaschine^fhalt und lahmt. Wenn es auch gewiß ist, daß kräftige Maschinen merk-^ Mehr Saft liefern, als mit schwächerer Kraft betriebene, so kann man doch^aussagen, daß der durchschnittliche Verlust von Saft sich nie durch bessere.Maschinen wird auf ein Unbedeutendes vermindern lassen. Man hat vorge-^agen, die Bagaffe gleich nach dem Keltern in Wasser einzuweichen und ein^Mesmal zu keltern; dem steht jedoch der Wasser- und Holzmangel der mei-t Plantagen hindernd entgegen. Auch werden alle auf vermehrte Sastge-^dnung berechnete Methoden von den Eolonisten zurückgewiesen werden, welcheausgepreßte Rohr (durch Zerkleinerung z. B.) in einer Form liefern, die essch^ ^ rent1en weniger geeignet, oder ganz unfähig macht, so wie z. B. Buchen->>,,^hvlz aufhört ein Brennstoff zu sein, wenn es in Sagespane verwan-lt Wird.

Zuckerrohr ist nämlich für die Zuckersiedereien nicht bloß die Quelledez ^Eers, sondern auch, nachdem es gekeltert und trocken geworden, die Quelle^'

Brennstoffs.

^gaffe ist darum für die Eolonien ein so hochwichtiger Gegenstand,tit^ I' e ^trieb der an Brennstoff armen Siedereien bedeutend unterstützt,bi n be ‘ den von Holz und Kohlen entblößten allein möglich macht und be-tye ' Die Holztheile des Zuckerrohrs sind nämlich etwas mehr als hinrei-' um die Wassermasse des Saftes, den sie einschließen, zu verdampfen.Ucfjp Cetc ^nner des Eolonialbetriebs wollen — als alleinige Abhülfe der fcag-gef! 11 .überstände und Auskunftsmittel — statt des Zuckers, das IN ScheibenUtette unb getrocknete Zuckerrohr nach Europa eingeführt wissen, wothtiw ^"dings die besseren mechanischen Hülfsmittel und der größere Reich-in ^ an Brennstoff eine viel höhere Ausbeute verheißen. Indessen fehlt esn Eolonien an Brennstoff zum Trocknen, der erst dahingeschafft werden

. , , __ heim Keltern nur % des Saf-te; ^-nach den obigen Beobachtungen ^ im frischen Rohr

h.,.^tovnnen werden, und diese folglich . t » in tz Prvc Zucker in der

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">rt. Wenn daher die Emsuhr nach Franrrec -

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