Beschaffenheildes Saftes.
Dir
Läuterung.
166 Fünfte Gruppe. Die Nahrungsmittel betreffende u. landwirthschaftl. Gewerbe.
cker betragt, so sind bei der Darstellung dieses Quantums 40 Millionen Kilo.verbrannt worden, welcher Werth beiläufig 20 Millionen,Franks betragt'.
Es bleibt noch übrig, einen Blick auf den Gehalt und die Beschaffenheitdes Saftes zu werfen, wie ihn die Keltern für die Siederei liefern.
Es fanden:
Casaseca
Peligot
Plague
In dem Safte aus
kreolischem
Zuckerrohr
von
Cuba.
otaheitisch.
Zuckerrohr
von
Martiniq.
Zuckerrohr
von
Martiniq.
Wasser. ..- .
78,80
79,6
78,30
Zucker (krystallisirbarer) - .
20,94
20,00
21,50
Sonstige Psianzenstoffe . . .
0,12
0,20
0,81
Mineralische Substanz. (Asche)
0,14
0,21
unbedeut.
Menge.
Sämmtlicher Zucker ist krystallisirbarer Art. Die sonstigen Pflanzenstofftsind Eiweiß, etwa 7 / 100 o Gummi und eine eigenthümliche, nur oberflächlich bekannteSubstanz, die dem Kleber oder Pflanzenleim ähnelt, aber frei von Stickstoffsein sott C?)- Sie ist dieselbe, die sich in großer Menge in den Kufen ablagert/worin man den Syrup zur Bereitung von Rum gahren laßt; man schreibtihrer Gegenwart hauptsächlich die große Veränderlichkeit des Zuckersaftes z"'Ferner Cerofin und grünes Pflanzenwachs, etwa 3 / 100 bis 4 / 100 . Die mi«^ralischen Theile sind ähnlich denen in anderen Pflanzen und PflanzensäfttN-schwefelsaurer Kalk, schwefelsaures Kali, Chlorkalium, Chlornatrium, ph°^phorsaurer Kalk, Kieselerde rc.
Der Zuckerrohrfaft ist zuweilen farblos, in der Regel gelblich gefärbt,von einer, in graulichen Kügelchen darin schwebenden Substanz, trübe. Se'"Geschmack ist angenehm, obwohl etwas fade; sein Geruch eigenthümlich balsamisch/
b) Verarbeitung des Saftes.
Die Verarbeitung des Saftes geschieht in einem System von fünfnett, oder vielmehr eisernen Kesseln, welche in einer Reihe eingemauert, eine 9 ^meinschaftliche Feuerung besitzen. Aus dem Saftbehälter unter der Kelterder Saft in den besseren Siedereien sogleich, in der Regel aber und zwar ^großem Unrecht, erst nach einigen Stunden in den Läuterungskeffel, d. i. >n ^fünfte, vom Feuer entfernteste Pfanne gelassen, die zugleich die größte ist, ^sie den Saft in seinem unveränderten Volum fassen muß. Die Läuterung 0,1durch Kalkmilch bewerkstelligt, welche man nach Bedürfniß und Erfahrungieinem nach Zollen eingetheilten Meßgefäß bestimmt. Der Zoll entsprichtläufig 8% Loth Kalkmilch, und man braucht nie weniger als 5 höchstens
Zoll auf 1800 Litres, oder 1 bis 3 Tausendtel des Saftes, je nach seiner