1
el
ib
,it
P
ie-
le,
zu
des
die
die
er-
gro-
u"-
ab-'
aner-
wer-
och"en Cl
uf f
jflt'
oe(tf)'
eile"'
zu'
soll"
Von der Zuckersiederei. Der Colonialzucker. Die Raffinerie. 179
ber Zucker, b. h. ber ganze Inhalt der Form mit einem hölzernen, mefferarti-9 f tt Spatel in der Weise burchgerührt, baß alles von ben Wanden abgekratzt-uird (das »Holen«), was nach einer halben Stunbe wieberhvlk wirb (das'(Ttirren«). Daburch werben bie vorhanbenen Krystalle in bem bicken SafteÜberallhin vertheilt unb bilden eben so viele Ausgangspunkte zu einer gleichför-migen Krystallisation, welche nach 14 bis 18 Tagen beendigt ist. —
Hierauf, also nach geschehener Abkühlung, tritt die Arbeit in einUeues Stadium. Zu diesem Zeitpunkte enthalt die Form ein compacteszusammenhangendes Haufwerk von kleinen, aber reinen Zuckeckrystallen, dessen^Mischenraume mit der Mutterlauge, b. h. mit dem bei der Temperatur desZaumes gesättigten Klärsel erfüllt sind. Dieses Klärsel ist (um den ganzenBetrag des ausgeschiedenen reinen Zuckers) relativ unreiner geworden und mußburch Abtropfen entfernt werden; aber das Abtropfen wird bedeutend durch dieDickflüssigkeit behindert, weshalb es nöthig ist, den Raum so zu erhalten, daßE>ne Temperatur nie unter 190 R. betragt. Das Local ist aber meistens ausC. und mehr geheizt.
Man zieht nun die Pfropfen aus den Formen, worauf das Ablaufen des^Mups beginnt. Nach zweimal 24 Stunden, wo das Ablaufen langsamerwerden die Hüte gelöst, b. h. durch Umkehren der Form und AusstößenRandes von der Wand losgemacht, wieder genau in die vorige Lage einge-ht, worauf der Rest des Syrups leichter ablauft. Der abgelaufene Sy-'"b, der nun »grüner Syrup« heißt, wird zusammengegossen, oder rinntMch Leitungen zusammen, und muß täglich aus dem warmen Locale entfernt"ben, damit er nicht verdirbt. Besser ist es, die Hutformen beim Abtropfen? hölzerne mit Zink gefütterte Rinnen zu setzen, deren Deckel zu dem Ende" Passenden Oeffnungen versehen ist. —fi« ^ bauert vier Tage und mehr, bis die Melasse soweit abgezogen ist, alsCe j “b von selbst thut. Ein Rest davon, der zuletzt von oben nicht mehr hin-® tU( ® empfangt, bleibt in der Spitze zurück. Man nimmt nunmehrt, ie Zuckerbrod aus der Form, man löscht ihn, wie es heißt, und schlagt^,^->une Spitze ab, die zurückgegeben wird, wahrend man das übrige zer-El Und trocknet.
e. Das Decken.
b u Das erste Product, noch vielmehr die aus den Melassen erfolgten Pro-J' nb mehr oder weniger durch Melasse oder Syrup gefärbt, der in Zwi-äUtf C “ Umcn des Krystallgewebes zurückgeblieben ist. Dieser Rückstand vonbrs !.Mutterlauge schabet zugleich ber Farbe, der Festigkeit und der Trockenheit
Hutes.
Die Verbesserung dieser Eigenschaften erheischt gewisse Reinigungs-
^"eg , .
das Decken heißen und nichts als eine Reinigung mittelst der
""Sungsmethode sind.fett jn. ’ c ist das Decken mit Thon. Weißer Töpferthvn — der nicht so' st f*_ n das Wasser zu stark zurückhält — wird gewaschen, um die löslichen«Uf be ^"ie daraus zu entfernen, und als gleichförmiger, etwas dünner Brei« Zucker gebracht. Man hat nämlich vorher von dem zu deckenden Zucker
12 *
AbscheidungdrS Syrups.
Mit Thon.