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Die Zuckersiederei. Der Rübenzucker. Die Runkelrübe.
6) Gummiartiger oder schleimiger Stoff.
7) Fett, talgartiges, nebst wachsartigem Stoff (Chlorophyll?).
8) Farbestoffe; ein unbekannter riechender und aromatischerStoff; ein eigenthümlich kratzend schmeckender, den Schlundreizender Stoff.
9) Anorganische Bestandtheile. Die von Horsford untersuchteRübe von 82% Proc. Wasser hinterließ 5,02 Proc. Asche der trocknen,oder 0,89 Proc. der frischen Rübe; also auf 100 Th. Zucker 7% Th.Mineralsubstanzen. Hochstetter fand bei einer Rübe:
bei dem abso- trockneluten Gew. ■ Substanz Asche.
1) aus gutem Gartenland — 1,5 Pfd. — 17,6 Proc. — 0,97 Proc.
2) dem Oderbruch . . —22,5 » ■— 12,0 » — 1,70 »
3) Lehmboden .... — 2,% » — 19,8 » — 0,97 »
4) Sandboden. . . . — 1,% » — 17,2 » — 0,64 »
Die Menge der organischen Bestandtheile steht also in umgekehrtem Ver-hältniß mit der Fruchtbarkeit des Bodens und mit der Größe der Rüben.Bon der Asche sind 70 bis 80 Proc. auflöslich und bestehen aus kohlensau-rem, schwefelsaurem, salzsaurem und phosphorsaurem Kali undNatron. Der unlösliche Theil besteht aus kohlensaurem und phosphor-saurem Kalk und Bittererde, aus Eisenoxyd und Kieselerde.
Die kohlensauren Salze sind durch Einäscherung der klee-, apfel- undballertsauren Salze hervorgegangen. Die größten Verschiedenheiten findenÜch in Betreff der salpetersauren Alkalien. Bei Rüben aus mageremBoden fehlen sie oft ganz, wahrend sie im entgegengesetzten Falle, wie bei Nr. 2.^ beträchtlicher Menge auftreten.
Wir geben hier, der besseren Uebersicht wegen, die mehrfach erwähnten Re-sultate von Ho rsford, ergänzt durch die von Krocker, im Ganzen wieder:
Runkelrübe bei Gießen gewachsen:
frisch
trocken
Eiweißartige Körper.
2,04
— 11,5
Zucker.. . . .
12,26
— 68,8
Cellulose und die übrigen stickstoff-freien Körper.
2,56
— 14,6
Mineralische Substanzen . . • •
0,89
— 5,0
Wasser ..
82,25
- -
100,00
99,9
halt ^ an nimmt allgemein an, daß der Saft der Rüben Ammoniaksalze ent-^ at sogar die Erklärung der Erscheinungen bei der Läuterung vor-Uer j slU ^ Vorhandensein dieser Salze gegründet. Dies beruht auf ei-^ l 9 erun 3 aus der an und für sich richtigen Beobachtung, daß derusast wahrend und nach der Läuterung Ammoniak entwickelt. Weder