Zuckerffederei. Rübenzucker. Läuterung des Saftes.
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weiteren Bestimmung — den Abdampfpfannen, oder direct den Filtern — zuge-führt. Der Bodensatz, der, wie man sieht, dem Volum nach nicht viel betragenkann, wird durch die unterste Oeffnung endlich in die Beutelsilter, Fig. 42, gezapft.Die Vierecke des Rahmens, Fig. 43, bilden die Mündungen dazu; der ablau-fende Saft sammelt sich in einer Blechrinne; der Rückstand wird ausgepreßtund dient nachher als guter Dünger. — Im Gewebe der Filter setzt sich so
Fig. 42.
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viel Kalk ab, daß sie nach einiger Zeit ganz hart werden; sie müssen daher alle24 Stunden in verdünnter Salzsäure gekocht und wohl ausgewaschen werden.
Bei so zahlreichen Bestandtheilen, wie sie bei der Läuterung des Saftes^u>it dem Kalk und der Siedhitze in Wechselwirkung treten, ist eine besondereEinfachheit in der chemischen Erscheinung dieses Processes natürlich nicht zu er-warten. Es erleichtert den Ueberblick, die Veränderungen, welche durch dieReiben Agentien herbeigeführt werden, im Einzelnen zu betrachten.
Wenn der zu läuternde Saft die Temperatur von 60°—70° erreicht hat,gerinnt das Eiweiß und nimmt alle Unreinigkeiten mit an die Oberflache;^ei schlechten, mehr oder weniger verdorbenen, besonders ausgewachsenen undTekeimten Rüben kommt es ausnahmsweise vor, daß das Eiweiß schon von^vrn herein in Verbindungen anderer Natur umgewandelt ist. Alsdann gerinntbsc Saft gar nicht (Braconnot). In diesem Falle und bei^zu niedererTem-^tatur, also unvollständiger Gerinnung, wird das noch gelöste Eiweiß, oderdaraus hervorgegangene Prvduct durch den Kalk abgeschieden. DasselbeMieht mit dem veränderten Eiweiß und der leimartigen stickstoffhaltigenSubstanz.
, Die übrigen stickstoffhaltigen Substanzen, insbesondere der leicht oxydir-
... ,.vaauetP, upset-, Ktce,ame uno aller der-
werden durch den Kalk gesättigt. Als nächste Fv ge '-' on bE g Saftes sich
Uuigen Salze, welche lediglich vermöge der Erden. Ferner Aer-
itt Lösung befanden, so die Phosphorsauren, aps^ roo{)e j äpftl-, klee- undsetzung aller durch Kalk zersetzbaren neutralen L-atze,
U>e^ freien Säuren, Gallert-, Apfel-, Kleesäure und sauren Salze des Saftes