Zuckersicderei. Rübenzucker. Die Filter. 235
rUP schied. Von der Art war Payen's Filter und das sehr bekannt gewor-dene, 1825 von Taylor angegebene Fig. 51.
Fig. 51.
Der Kasten a, a 2 Fußbreit, 2% Fuß tief und6% Fuß hoch, ist 1 Fußunter dem Rande durcheinen Queerboden in zweiAbtheilungen gebracht. Inder oberen mit Kupfer-blech gefütterten befindetsich der siltrirende Saft,in der unteren die Fil-trirvorcichtung und der fil-trirte Saft. Die Filtersind baumwollene Schlau-che, 12, 20 — 25 an der
Taylvr's
Filkrr.
'J 1 *! ^ ’ n eugere, leinene Schlauche cingeschoben sind, daß sie möglichst
En bilden. Die Schlauche sind unten zugebunden und mit dem obe-n . e U ec Messingene Mundstücke M befestigt, welche in dem Zwischenbodena jJ ei1 sind. Man sieht leicht, daß die Flüssigkeit kraft des hydrosta-tische b ^ In den Schläuchen befindlichen Säulen durch die Filter ge-txjeben ir . g\j e Filtration ist mühsam und langweilig, weil sich die PorenlM Hopfen, deswegen alle 1 bis 2 Tage, ja zweimal täglich
(dUtch Thstr b) ausgewechselt und die ersten Antheile Saft deshalb zurück-gegofstU werden müssen, weil sie immer Kohlenstaub mit sich führen. Nur woma" ^ Fiussigx^ 0on e j nct . geringeren Menge eines nicht zu feinen, aberscharf abgeschiedenen Niederschlags zu scheiden hat, wo es sich also mehr um einDurchstchrn, als eigentliche Filtration handelt, sind die Filter von Taylor in^hem Grade zweckmäßig. —
Schon vor Taylor, nämlich im Jahr 1822, sind nicht unwichtige Ver-sucht vonPajotdes Charmes angestellt worden, wobei zum erstenmal dasPrincip in Anwendung kam, die Knochenkohle in die Filter zu schichten, statt siej„ der Pfanne den, Saft zuzusetzen, d. h. die Entfärbung des Saftes bei Ge-legenheit des Filtrirens vorzunehmen. Diese Versuche, sowie die fast gleichzei-tig (*823) von Dumont und Dubois angestellten, blieben ohne Folgen,bis L>umont c^ c 1828 mit dem nach ihm benannten Filtrirapparathervortrat, der in bec Zuckerfabrik-Epoche und dieser Industrie die Benutzung