Band 
Zweiter Band.
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236
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Dumom'i

Silier.

236 Fünfte Gruppe. Die Nahrungsmittel betreffende u. landwirthschaftl. Gewerbe.

der Thierkohle erst wahrhaft zugänglich gemacht hat. Der Punkt, un> den essich dabei handelt, ist scheinbar geringfügig.

Bis dahin hatte man nur feingepulverte Kohle angewendet, die denDurchgang des immer dickflüssigen Sprups — gleichviel, ob die Kohle in diePfanne gebracht wurde oder nicht — so sehr erschwerte/ daß Schichten von nurgeringer Dicke in den Filter zulässig waren, und in Folge davon nie so vielKohlegebraucht werden konnte, als der Zweck erheischte und der ökonomische Gesichts-punkt erlaubte. Dieses änderte sich von Grund aus, nachdem D u m o n t aufden Gedanken gekommen war, die Kohle zu körnen, d. h. nur Kohle von demKorn des groben Kanonenpulvers in die Filter zu verwenden, von welcher al-les staubförmige Pulver zuvor sorgfältig abgsiebt ist. —

Das Dumont'sche Filter besteht im Wesentlichen aus einem Kasten A,Fig. 52., der inwendig mit dünnem Kupferblech ausgeschlagen, und geradeüber dem Boden mit einem messingenen Abzugsrohr mit Hahn B versehen

Fig. 52.

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ist. C ist ein beweglicher Siebboden aus Kupferblech auf Untersätzen. Ueberdiesen Boden breitet man ein vorher befeuchtetes nicht zu dichtes Gewebe, in-dem man Sorge trägt, daß es allenthalben dicht an die Seitenwände anschließt;darauf trägt man die gekörnte Kohle ein, die vorher durch und durch befeuch-tet wird, ohne daß sie aber naß erscheint. Das Eintragen der Kohle erfordertübrigens Aufmerksamkeit und Sorgfalt, es muß schichtenweise geschehen undmit jeder folgenden Schichte gewartet werden, bis die vorhergehende gleichmä-ßig eingedrückt und ausgebreitet ist. Man giebt der Lage Kohle ungefähr14 Zoll Dicke, breitet dann ein zweites Tuch darüber und setzt den zweitenSiebboden D darauf, der gerade so eingerichtet ist, wie C. Zwischen D undbem Deckel K mündet ein Zweig E von dem Hauptrohr g ein, welches sammt-