274 Fünfte Gruppe. Die Nahrungsmittel betreffende u. landwirthschastl. Gewerbe.
anderen Theile der Abbildung mit ihren, den Generationen entsprechenden Be-zifferungen zeigen.
Wie man sieht, findet zugleich ein Wachsthum der einzelnen Zellen undzugleich Vermehrung ihrer Anzahl statt. Man steht nicht, daß bei zwei aneinander Hangenden Zellen Communication des Inhaltes stattfindet. Die Ver-mehrung geschieht durch Theilung der Mutterzelle, oder Knospen, welche sichnachher selbständig mit einem Kern füllen. Häufig wird durch das Wachseneiner Zelle in zu beschranktem Raume, ein Theil einer Gruppe oft mit Zerrei-ßung einzelner Zellen losgetrennt.
So verhalt es sich mit der Oberhefe. Die Unterhefe besteht aus ganz""""'ähnlichen Zellen, nur daß sie viel kleiner sind und nicht zusammenhangende Ve-getationen bilden, sondern stets isolirt bleiben. Sie. haben einen markartigen,körnigen Inhalt, aus dem man sich nach und nach einzelne Körnchen deutlichentwickeln sieht. Es ist wahrscheinlich, daß diese Keimkörner (Sporen) sind, ausder Zelle heraustreten und sich zu neuen Zellen entwickeln. Eine Vermehrungdurch Sprossen wie bei der Oberhese findet nämlich nicht statt, und doch findetman, daß aus einer Unterhefenzelle nach und nach 2, 3, 4 k. geworden sind,ohne daß man das Wie? mit der Beobachtung festhalten konnte.
Fig. 55.
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nctck st S-bunlen.
71.16-$ S't.
7t. 57 <?i.
la'Ä't Die chemische Natur der Hefe ist Gegenstand vieler Forschungen gewesen,zu dem Ende ist es nöthig, die Hefe zuvor von den fremdartigen Theilen zutrennen. Die mechanisch beigemengten und die Bierbestandtheile beseitigt mandurch mehrmaliges Schlämmen mit vielem Wasser, welches dabei Essigsaure,