366 Fünfte Gruppe. Die Nahrungsmittel betreffende u. sandwirthschaftl. Gewerbe.
nach D gelangt. Der Feuerraum ist überwölbt und an den Seiten des Gewöl-
Fig. 78.
Fig. 79.
bes sind die Fuchse e e e angebracht,welche die Flamme nach dem Pfannen-boden leiten. Sie münden zuerst ineinem das Gewölbe umgebenden Raumkk, in welchen durch l Luft zu-i gelassen werden kann. Für diesen Zweckist auch eine Klappe an der Thüre *der Feuerung B angebracht. Aus dieserzieht die Hitze durch m nach n und von
Fig. 60.
I I
BBOB
da in die Emulation o, die durch die Platte p in zwei über einander herlaufendeKanüle q und r getheilt ist. Durch die Oeffnung s und den Schieber t kanndie Verbindung beider unterbrochen und hergestellt werden; im ersten Falle wirdnur der Boden, im zweiten Falle auch die Seitenwand der Pfanne geheizt, stdaß man sich bequem nach dem Stande der Flüssigkeit richten kann. Bei #kann der Zug mit der Klappe nach Belieben in den Schornstein v oder durchtv nach der Darre geleitet werden. E ist mit einer durchbrochenen Platte be-deckt, durch welche die Luft durch f nach D und so zum Feuer gelangt.
Die obere Feuerung wird nicht geheizt, so lange keine schnellere Erhitzungnöthig ist, als sie die untere Feuerung hervorbringt.
Auf dem Continent, ganz besonders aber in Deutschland, wird das Brau-geschaft nie auf eigentlich fabrikmäßigem Fuß betrieben; selbst die Brauereienersten Ranges haben mit einer Fabrik nur die Ausdehnung, keineswegs die Me-thode des Betriebes gemein. Die überwiegende, meist sogar ausschließliche Han 'arbeit, sowie die unvollkommene Theilung der Arbeit giebt unseren Brauerettstets den Charakter des Handwerksbetriebes, wenn auch in großem Maßsta ssGanz anders verhalt sich dies in Großbritannien: dort gehört die Bierbrauerer