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Zweiter Band.
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Geistige Getränke. Die Bierbrauerei. Besondere Einrichtungen. 369

hen und durch ihre Kreisbewegung über dem Malz verbreiten. Das Malz ^us--wird, je nach der Biersorte, bis zu fünfmal ausgezogen und sämmtliche'Würzen nacheinander im Braukessel vereinigt. Seine Einrichtung ist dieSeite 332 beschriebene. Der Hopfenzusatz ist bei Ale starker, als bei Porter,

Nämlich 4 bis 5 Pfund pr. Barrel *). Der Hopfen wird in flachen BehälternNtit durchbrochenem Boden abgeseiht und mit den schwachen Würzen nach-gewaschen. Das Abholen der Hopfenrückstande allein wird den Fuhrleuten jahr-üch mit 100 Pfd. St. und sämmtlichem Pferdedünger der Brauerei vergütet.

Die Kühlschiffe sind auf dem Speicher des Hauses aufgestellt, die alterendon Holz, die neueren von Eisen. In jedem Kühlschiffe steht ein Paar höl-zerner Schuhe mit Absätzen, welche die Arbeiter beim Reinigen anlegen. Aniwei gegenüberstehenden Wanden sind Laden für den Durchzug der Luft inbleichem Niveau mit dem Rande des Kühlschiffes angebracht. An den Som-^Magen, wenn die Abkühlung durch die Zugluft nicht mehr genügt, unter-stützt man sie durch einen Kühlapparat aus concentrisch in einander gesetztenkehren. In der inneren Röhre circulirt kaltes Wasser, in dem Zwischen-^Ume, und zwar in entgegengesetzter Richtung, das Bier.

Die Behandlung bei der Gahrung ist für die verschiedenen BiersortenWesentlich verschieden, indem der Porter anfangs in Masse, das Ale dagegengetheilten Portionen diesem Proceß unterworfen wird.

Der gekühlte Porter kommt für diesen Zweck in ein aufcechtstehendes^"hrfaß aus 4 Zoll starken Dauben, von oben bis unten in Eisen gebunden,

Elches 54000 .Gallonen — 1500 Barrels *), d. h. ein ganzes Gebräu auf°^tNal faßt. Des ungeheuren Gewichtes wegen stehen diese Fässer — vonzwei vorhanden sind — auf einem soliden Fundament, welches ein rad-^Miges, gußeisernes Gerüst mit vier Säulen aus demselben Material tragt.

diesem Gerüste ist das Faß aufgebaut und dadurch seine Basis nach allen°>ten zugänglich; bei seiner Höhe (von mehr als 30 Fuß) aber ragt es in<>?^ obere Stockwerk, von welchem aus dann der obere Theil zugänglich ist.

diesen ist seitlich eine Schauöffnung, eine Art Fenster, angebracht, um die. Ehrung beobachten zu können. Steigt die Schaumdecke über dieses Niveau,

0 danimt man die Oeffnung mit einem dichtschließenden Schieber ab. Durchle große Masse gewinnt die Gahrung der Würze beträchtlich an Intensität” nb kräftigem Gang, aber freilich mehr, als sich für eine gute Nachgahrung^ den Lagerfassern eignet. Es ist darum nothwendig, im letzten Stadium2 ^ ^^ptgahrung durch Brechen dieser Masse herabzustimmen. Dies ist der^ ^ der nachfolgenden Operationen. Sobald nämlich der erste stürmische Act5 / Hauptgährung beendigt ist, vertheilt man den Porter in eine entsprechendeobe^^ kleiner, stehender Gahrbottiche, jeder zu ungefähr 6 Barrels und amdusa" biande mit einem hölzernen Ausguß versehen, durch welchen der Hefen-w... oß stattfindet. Die Bottiche sind in drei Reihen aufgestellt; vor jeder

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ist ein gemeinschaftlicher Trog zur Aufnahme der ausgestoßenen Hefe

das englische Braumaaß, ----- 36 Gallons = 163,55 Litre oder 1,022jj '*• Dhm. l Gallon ----- 4,54 Litre — 3,968 Muß. Quart.

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