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Zweiter Band.
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Geistige Getränke. Die Bierbrauerei. Bierproben. 377

schieht, indem man den doppelten Betrag des ebenfalls naherungsweise be-stimmten Alkoholgehaltes zum Betrag des Würzegehaltes im Bier hinzufügt.Der Alkoholgehalt kann aber mit sehr genähertem Werthe bestimmt werden,wenn man das Verhältniß kennt, in welchem der gebildete Alkohol A zurAttenuationsdifferenz n — m steht; man findet.daraus den Coefsicienten c,Um aus der Gleichung A = c (n — m) den Alkohol zu berechnen, ei-nen Coefsicienten, den man ebenfalls ein- für allemal ermittelt hat. Erschwankt je nach der ursprünglichen Concentration der Würze und einemVergahrungsgrad, bis 0° des Saccharometers, zwischen 2,20 und 2,80.Tür die obigen Naherungswerthe ist die Mittelzahl 2,24 ausreichend ge-nau. Hat man damit den Alkoholgehalt des Bieres und somit den ursprüng-lichen Extractgehalt der Würze nach seinem genäherten Werthe berechnet, sosucht man in der Tabelle zu diesem Extractgehalt der Würze den zugehörigen

^Äerlh

von q. Alsdann liefert die Gleichung p =

n q-

m

den wahren,

p der Probe entsprechenden Coefsicienten b und berechnet den Alkohol.

n) b = (11,177in 100 Theilen Bier:

AlkoholExtractWasser

2,895,

5,550,

91,550

100,000

be n ® et Kohlensauregehalt kann bei dieser Probe nicht anders ermittelt wer-* d^ch einen besonderen Versuch.

Balling's

Probe.

q — 1

genauen Extractgehalt p.

Mittelst dieses ist noch der wahre Alkoholgehalt zu bestimmen, zu welchem-p^ehuf man sein Verhältniß zur wirklichen Attenuation kennen muß. Dieszwar durch die chemische Statik der Gahrung im Allgemeinen gegeben,über ebenfalls nach dem ursprünglichen Extractgehalt der Würze schwankend;U'un hat es daher ein- für allemal für alle Würzen von 6 — 30 Proc.^Mittel! und daraus nach der Gleichung A — b {p — n) die zugehörigen^fficienten b berechnet. Darin sucht man also den, dem Extractge-

^as

an 100 nach Abzug dieses und des Extractes des Bieres fehlt, istAusser.

s* Ist z. B. bei einem Biere m — 4,25, n — 5,55, so hat man für den

E^rungswerth des Alkoholgehaltes A = c (n — m) = 2,24 (5,55 — 4,25)

^ 2,912 Proc. Alkohol. Dieser ist aus der doppelten Menge oder 5,824

Ucker entstanden, welche mit dem Extractgehalt n des Bieres zusammen

.'^24 -s- 5,55) den ursprünglichen Würzegehalt 11,374 als Naherungswerth

e cn - Damit findet man in der Tabelle das zugehörige q = 1,231, woraus

p «O _ m 5,55 x 1,231 — 4,25 ,, „ -

-2-— J. -^—r-!— = 11,177 Proc. wahrer, ur-

svrk . st ~ 1 1 ' 231 - 1

^ "Wichen Extractgehalt der Würze folgt. Für diesen Werth von p findet4 n der Tabelle den zugehörigen Werth von b — 0,5145, woraus sich(p — n) b = si 1.177 — 5.55) 0.5145 = 2.895 berechnet. Man^ also