,.400 Fünfte Gruppe.
Si,bai-M,-t psiehlt sich zugleich als leicht ausführbar und praktisch,maßlger sein, das Malzschrot, statt es trocken
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Die Nahrungsmittel betreffende u. landwirthschastl. Gewerbe.
Es dürfte indessen zweck-sein, das Malzschrot, statt es trocken aufzustreuen, vielmehr vorhereinzutaigen. Jedes der beschriebenen Verfahren muß so geleitet werden, daßbeim Schluß die zur Zuckerbildung geeignete Temperatur herauskommt. Esmuß daher stets mit dem Wasser, mit seinem Wärmegrade, mit dem der Kar-toffeln rc. nach Jahreszeit und Umstanden ab- und zugegeben werden. Ganzbesonders wichtig ist es, wie bemerkt, 'die Klumpen zu vermeiden, was seineSchwierigkeiten hat. Siemens schlug daher vor, die fertige Maische, nach-dem sie vermöge der Zuckerbildung gehörig dünn geworden, aus dem Vor-maischbottich in einen danebenstehenden Bottich durch die Siebvocrichtung,Fig 86, zu lassen. In dem Gefäße AB CD ist eine drehbare Achse G mit derNg gg Schabeklinge K und gegenüber dem höl-
zernen Kegel I, dessen Welle an demBügel H befestigt ist. Beide drehen sichauf dem blechernen Siebboden EEWährend die Maische durch diesen lauft,zermalmt jener, durch die Kurbel in Ganggesetzte Kegel I die Klumpen, welche dannvon der Maische mit in einen zweiten Bot-tich durchgewuschen werden, worin einAntheil des Malzes reservirt ist, um dirZuckerbildung zu vervollständigen- Manhat dabei den Nebenvortheil, daß die Schaalen größtentheils auf dem Siebebleiben.
Wie sich von selbst versteht, wird in großen Brennereien, welche mit Dampstkraft betrieben werden, der mechanische Theil des Maischens und das Quetschendurch Maschinen verrichtet.
Nach beendigtem Einmaischen bleibt die Masse einige Zeit — 1 bis IV*Stunde >— ruhig stehen; wahrend dessen vollendet sich die Zuckerbildung. DieErscheinungen, welche sich dabei zeigen, sind dieselben, wie bei der Getreidemaische. — Es bleibt noch übrig, die zuckerige Maische durch das Ab- und 3 U 'kühlen zur Gahrung vorzubereiten. Es geschieht dies ganz nach den II. S- 38besprochenen Rücksichten. Die Maische muß nicht nur nach dem Zukühlen & terichtige Gahrungstemperatur, sondern auch das gewünschte Verhältniß von fePSubstanz zum Wasser, z. B. 1:4 zeigen. Der Extractgehalt der Maischn)»^ist je nach diesem Verhältniß verschieden, bei 1 :7 ungefähr 9, bei 1 : 4 (twil15 und bei 1 : 3 über 18 Proc. des Saccharometers.
2) Die Gährung.
In ganz ähnlicher Weise wie das Maischen weicht auch die Gahrung^der Ausführung von den entsprechenden Operationen der Bierbrauerei ab-liegt im Interesse der letzteren, die Hauptgahcung nur'bis zu einem gewmPunkte kommen zu lassen und die Nachgährung möglichst zu cultiviren;Nachgährung hat dagegen für den Branntweinbrenner weder Bedeutung 1,0