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Zweiter Band.
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424 Fünfte Gruppe. Die Nahrungsmittel betreffende u. landwirthschaftl. Gewerbe.

Di- An»,- fahigkeit sehr stark vermindert. Die Beseitigung dieses Absatzes ist nicht gerade'• aber doch unbequem, wegen der Windungen. Im Inneren derRöh-

ren bleiben nach der Destillation Theile der Flüssigkeit zurück, welche verderben,sauer werden und dadurch das Metall angreifen. Wenn die Schlangen nichtvon Zinn, sondern von Kupfer sind, so entsteht Grünspan, welcher ein spateresDestillat in gefährlicher Weise verunreinigen kann. Je weniger der Gebrauchder Kühlschlangen ein ununterbrochener ist, je öfter und je langer sie leer steht,um so stärker verunreinigt sie sich und um so fester hängt das Unreine an-Man hilft sich meist durch Ausspühlen mit Wasser, Lauge, Schlempe, mitDurchleiten von Wasserdampf und zwar mit genügendem Erfolg. Eine eigent-liche mechanische Reinigung, welche zuweilen unerläßlich ist (z. B. bei Ver-stopfungen durch Kartoffelstücke oder Schaalen beim Uebersteigen der Maische),ist so gut wie unthunlich, und dies ist ein großer Uebelstand. Ein weiterer be-steht in der unzweckmäßigen Verwendung des Wassers. Die Verdrängung deswarmen Kühlwassers durch den kalten Zufluß von unten nach oben geht. beider Weite des Fasses und der großen Waffermasse unter den gewöhnlichen Um-standen ziemlich langsam. Die Strömung des Kühlwassers, welche das warmgewordene weg- und kühles an die Stelle führt, geschieht daher vorzugsweisedurch die Erwärmung, also zu spät; das aufsteigende warme Wasser trifft, ehees abfließt, nach einander alle höheren Windungen der Schlange, weil diesefast überall senkrecht über einander stehen, sie werden also um so mangelhafterwirken, je höher sie liegen. Dazu kommt, daß der größere Theil des innerhalbder Schlange gelegenen Raumes als ein schädlicher zu betrachten ist, daß mit-hin das ganze Kühlfaß im Verhältniß seiner Leistung zu viel Wasser bedarf undeinen zu großen Raum wegnimmt und daß sich die kalten und warmen Strömezu viel mischen.

D,r Külir'sch« Leichter zu reinigen und leichter herzustellen ist das Kölle'sche Kühlrohr,

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Fig. 91. — Die Verbindungsstücke aFig- 91.

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aa können abgenommen werden undmachen dann die geradlinigen Röhren-stücke für den Bürstenstock ic. zugäng-lich. Die übrigen Nachtheile bleiben;ja es kommt noch ein neuer hinzu. DieWindungen der Schlange geben derverdichteten Flüssigkeit, vermöge ihresgeringen Falles, eine langsame Bewe-gung und gewahren ihr Zeit zur voll-kommenen Abkühlung, was bei densteileren Zickzackröhren nicht in gleichemGrade der Fall ist.

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Im Gedda'schen Abkühler istdas Kühlrohr durch den ringförmigenZwischenraum zwischen zwei kupferne»Kegeln ersetzt, von denen der äußeremit Wasser umgeben, der innere damit

angefüllt ist. Von beiden fließt das warme Wasser oben ab und wird vo»