Geistige Getränke. Branntweinbrennerei. Entfnselung.
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das warmgewordene abgeleitet wird,dienen dazu, die einzelnen Regionender Kohlenschichten auf einem gegebe-nen Temperaturgrad zu halten. Sofindet denn Dephlegmation und Ent-fuselung zugleich statt. — Nach dembesten und gewöhnlichsten Verfahren,besonders wenn man in fortlaufendemBetrieb mit größeren Quantitäten ar-beitet, siltrirt man den fuselhaltigenBranntwein bei der gewöhnlichen Tem-peratur durch Fässer mit Kohle, welchenach Art der Verdrängungsapparateeingerichtet sind. Im Abstand von eini-gen Zollen vom wirklichen Boden desaufrecht stehenden Fasses ist ein zweiter,beweglicher und durchbrochener Bodeneingesetzt. Auf diesen breitet man eine^ge Stroh, oder grobes, rein gewaschenes Kieselgerölle, oder beides zugleichfüllt das Faß bis einige Zoll unter den Rand mit gekörnter Kohle, derenZerstäche man so mit einem Tuch bedeckt, daß keine Kohlentheile mit fort-8°spühlt werden können. Um dem Verlust durch Verdunstung vorzubeugen,°deckt man das Faß mit einem festschließenden Deckel. Ein Steigrohr mitvichtermündung geht an der Außenseite des Fasses herab und führt denvanntwein durch eine seitliche Oeffnung zwischen die beiden Böden; vermöge, c§ hydrostatischen Druckes steigt er von da durch die Kohlen auf, siltrirtdas Tuch, sammelt sich über diesem und fließt endlich durch ein kurzeszur Seite ab.
, Wie sich von selbst versteht, ist das Entfuselungsvermögen der Kohle be-dankt und erschöpfbar; die Kohle ist nach einiger Zeit mit Fusel gesättigt,P dann keine Wirkung mehr und muß erneuert werden. Um nun einer-den Branntwein vollständig entfuselt zu erhalten und andererseits dochß' e Anziehungskraft der Kohle zum Fusel völlig auszunutzen, ist es zweckmäßig,sttt eines einzigen größeren Fasses lieber mehrere kleinere, z. B. 5 , 6 oder 8° n derselben Einrichtung zu gleicher Zeit, aber nach einem methodischen Gangverwenden. Der Branntwein geht dann aus der Abzugsrohre des erstenin die Steigröhre des folgenden u. s. f. durch das ganze, terrassenför-^'3 angeordnete System; das letzte Faß enthält immer die frischeste und kräf-dae das erste die am meisten abgenutzte. Sobald man sich überzeugt,
sjj diese völlig erschöpft ist, leitet man den Branntwein unmittelbar aus deml^vathbehälter in das zweite Faß, welches nunmehr als erstes fungirt, ent-" dgz beschickt es mit frischer Kohle und macht es zum letzten derdaß ° Unb abwechselnd fort. Eine beschwerliche Folge dieses Ganges ist die,
vberg"^ bci jeder frischen Beschickung des ersten Fasses, welches natürlich das' e >st, alle übrigen um eine Stuft der terrassenförmigen Anordnung erhöhen
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