Die Essiggewümung. 1) Aus geistigen Flüssigkeiten. 48k
dec Praxis nicht erreicht wird, obwohl die Dauer der Säuerung immer aufstunden beschränkt bleibt.
Die Vermehrung des Luftzutrittes bewirkt man durch einen steten undziemlich lebhaften Luftzug, welcher dem in Tropfen von oben nach unten fal-lenden Esstggute in aufsteigender Richtung entgegengeführt wird. Die Bewe-gung der Luft geschieht in der Regel vermittelst der Warme nach dem PrincipKamine, oder zuweilen mit Maschinen.
Das Nähere der Ausführung dieser Principien wird aus der Beschrei- Dl,^ung der Fässer, welche zu den Zwecken der Schnellessigfabrikaticm eingerichtethervorgehen. Sie heißen in der Kunstsprache »Essigbildnec» und^Ud in der Fig. 115 und Fig. 116 dargestellt.
Fig. 116.
Fig. 115.
°bet b" sitmri Essigbildner laßt man vom Bötticher, aus gutem eichenenst t,- * ant1etml Daubenholz Bottiche anfertigen, welche sich nach unten umU, e ,? 1 verjüngen, daß die Reifen gut angezogen werden können. Sie kom-^"stecht zu stehen, das weitere Ende, welches offen bleibt, nach oben,fättiiilm, mit einem starken Boden versehene, nach unten; gewöhnlichvon *** ^ te über mannshoch gemacht, sogar bis 12 Fuß bei einer mittleren Weiteg Ut ^ °ber 4 Fuß. Bei solchen Dimensionen sind Reifen von Bandeisen nicht^ entbehren; da sie jedoch von den sauren Dämpfen der Essigstube starkwerden, so ist es nothwendig, sie mit einem passenden Anstrich zuobeL il” - Ststtt neuer Esstabildner nimmt man sehr häufig gebrauchte Wcin-Bierstückfässer.
fa>^^"6efahr 1 Fuß über dem Boden wird, auf angenagelte Borfprünge, ein
ben-. cc ^ben, der wie ein Sieb mit weiten Lochern durchbohrt ist, oder nochein
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Rost von hochkantigen Latten eingesetzt. Der ganze Raum über1 Lattenrost bis y 2 Fuß unter dem oberen Rande der Fässer; wird mit
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