502 Fünfte Gruppe. Die Nahrungsmittel betreffende u. landwirthschastl. Gewerbe.
Die
Verkühlung.
100 GewichtStheiie bei 30" 8. getrock-netes Hol; gaben Gewichtstheile:
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Birke, Betula alba ....
24,4
22,0
8,6
45,0
4,47
10,01
Buche, Fagus sylvatica . . .
24,6
21,8
9,5
44.0
4,29
9,83
Eiche, Quercus robur . . .
26,2
21,7
9,1
43,0
3,88
9,10
Esche, Fraxinus excelsior . .
22,1
22,3
8,8
46,8
3,72
8,11
Weiß-Pappel, Populus alba .
23,4
22,7
8,0
45,8
3,23
7,10
Ahlkirsche, Prunus Padus . .
21,6
24,3
10,3
43,7
2,92
6,73
Wachholder, Juniperus comm.
22,7
20,8
10,7
45,8
2,34
5,28
Tanne, Pinus abies ....
21,2
23,9
13,7
41,2
2,16
5,28
Fichte, » sylvestris . .
21,5
24,3
11,8
42,4
2,14
5,10
Hiernach geben die harten Hölzer beträchtlich mehr Essigsaure als die wei- Id)en, besonders die Nadelhölzer, und die Ausbeute läge zwischen 4,47 und 2,1^ Isjkocent Esstgsaurehydrat, entsprechend 3,8 und 1,8 Proc. wasserfreier Saure- jjf
®°. roc ' t bee ®' n P u P der Natur des Holzes. Einen wahrscheinlich noch g c °'' ‘J.
fftm Einfluß, der leider bis jetzt nicht genauer untersucht ist, übt der Gang t> crDestillation aus. Nach Karsten (s. Bd. I. S. 29) liefert eine rasche f
fiillatitm durchschnittlich 25,6, eine langsame Destillation bei gelindem Feuer l
nur 14,3 Proc. flüchtige Produkte. Eben so ist bekannt, daß im Verlauf der-selben Operation die Theerstoffe anfangs dünnflüssig, später immer consistenterund zuletzt theilweise in fester Form auftreten. Es wäre daher zu ermitteln,bei welchem Gang und in welcher Periode der Destillation am meisten EMauftritt.
Unter den eigentlichen Verkohlungsöfen, welche zugleich auf Theer undEssig betrieben werden, sind der Reichenbach'sche und der Schwarz'^ 'die bekanntesten.
R"ch-ndach-° Der Reichend ach'sche Ofen, dessen Einrichtung aus der Skizze ^guM19 ersehen werden kann, ist zu 60 und mehr Klafter Holz eingerichtet' iwelche um die beiden Röhren ab cd und mnqp herum eingesetzt werden, s® j-daß sie den Ofen dicht ausfüllen. Diese Röhren sind mit eisernen Bänder» itumgeben, so daß das Holz, womit der Ofen sonst dicht ausgesetzt wird, in et ' ,nem gewissen Abstand bleibt. Diese Röhren dienen nämlich zur Heizungdes Ofens und gehen von zwei Feuerungen aus, deren eine vor der -Oessiming p, die andere an d angebracht ist, so daß die beiden 1 — 2 Fuß weiten .Röhren eigentlich nur Theile der Essen der zugehörigen (in der Abbildung weg i jgelassenen) Feuerungen sind. Bei a und m treten die durch die Röhren i il ' j !