Band 
Zweiter Band.
Seite
503
JPEG-Download
 

Die Essiggewiimuiig. 2) Der Holzessig. 503

henden Gase aus. Man heizt so stark, daß beide Röhren glübend werden, und , ®i<die Kohlung von der gesammken Oberfläche dieser Röhren ihren Ausgang ‘ Ef<f ° 1,u " 19 '

Fig 119.

^iwnit. Die flüchtigen Produkte entweichen am Boden des Ofens theils durch^ Oeffnung x in das Rohr s, g, h, theils durch die Oeffnung y durch ein^iliches Rohr; beide vereinigen sich in dem gemeinschaftlichen, nach dem Küh-führenden Hauptcanal ik. Nach dem Einsetzen des Holzes wird der Ofen^ oben mit einer gußeisernen Platte geschloffen und diese mit einer Schichte^and bedeckt. — Die inneren Mauern sind von feuerfesten, die äußeren von^Uchsiej^rt hergestellt und beide mit einer Zwischenlage von Sand, einer so-kannten Füllung getrennt, um die Warme besser zusammenzuhalten.

In dem Schwarz'schm, in Schweden häufig angewendeten Ofen,

120 und Fig. 122 (s. f. S.) geschieht die Verkohlung nach dem Bd. I.39 besprochenen Princip, nämlich durch unmittelbare Erhitzung des Holzes

Fig. 120.