Band 
Zweiter Band.
Seite
504
JPEG-Download
 

504 Fünfte Gruppe. Die Nahrungsmittel betreffende u. landwinhschaftl. Gewerbe.

'•«vtfumig vermittelst einer möglichst von Sauerstoff befreiten Flamme, welche in einer be-- schw°rp-sonderen Feuerung erzeugt wird. Die ganze Einrichtung besteht aus dem ei-

Öffn«

Fig. 121.

Fig. 122.

■ ■>'1JIIIII l| [IT

...

!!!!!!!

JCEil

gentlichen VerkohlungsrauMb, 17 Fuß hoch, eben so tiefund 27 Fuß lang, zwei inder Mitte der beiden langenSeiten angebrachten Feue-rungen c, c, und dem zurSammlung und Ableitungder flüchtigen Produkte die-nende Apparat, welcher indie Esse i einmündet. Letz-tere ertheilt dem ganzen

System den erforderlichen Zug. — Die Sohle des Ofens ist so angelegt, daßdie wahrend der Verkohlung schon im Innern verdichteten Produkte durchin der Wand a eingelassenen 15zölligen Röhren abfließen müssen. Dies $vorzugsweise Theer; denselben Weg nehmen aber auch die nicht verdichtet^Produkte. Außerhalb des Ofens angelangt, fließt der erstere durch die KförnU-gen Rohre e abwärts in die Theerfässer sf, während die noch nicht verdichtetenStoffe (Wasser, Essigsäure, Holzgeist rc.) aufwärts durch g nach dem Eonden-sator h strömen. Man breitet zuerst auf der Osensohle eine Schichte Wellen(Reisig) einen halben Fuß dick aus und schichtet darauf das Holz durch d>0während der Kohlung verschlossenen Thüren dd, die dickeren Scheiten obenauf, bis unter das Gewölbe, aber so, daß vor beiden Feuerungen ein freiesRaum bleibt. Die Kohlen werden durch zwei andere Thüren am Fußlangen Wände gezogen.

Es versteht sich von selbst, daß das Feuer in den Heerden cc sowerden muß, daß möglichst wenig unverzehrter Sauerstoff mit dem Zug in ^Hauptofen gelangt. Um dieses zu erleichtern- sind sie ohne Rost angelegt u»die Füchse zweimal unter einem rechten Winkel gebrochen. In der' Feuer»»verbraucht man y 5 vom Gewichte des verkohlten Holzes an Brennmateria /