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Zweiter Band.
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612
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Sechste Gruppe. Beileidungsgewerbe.

der

Biiuimvollen

saser.

Payen

Figuier

und Poumaröve

Mitscher-

Ilch

Figuier

und Poumarede

A. W.Hofmann.

Cellulose

aus:

Holz")

Papier

Baum-

wolle

Flachs

Kohlenstoff

43,85

43,87

43,87

44,70

43,28

43,62

44,56bis 43,86

Wasserstoff

5,86

6,23

6,12

6,24

6,40

6,21

6,62bis 6,l-0

Sauerstoff

50,28

49,90

50,0 l

48,79

50,30

50,16

48,81bis 49,64

Asche . .

—

—

—

0,27

—

—

—

89,99

100,0

100,0

100,0

99,98

99,99

100

Man nimmt daher gegenwärtig fast allgemein mit Payen an, die Cellu-lose sei ebenso zusammengesetzt wie die Starke, nämlich nach dem Verhältnißwonach sie in 100 Theilen enthalten muß 44,44 Kohlenstoff, 6,1?Wasserstoff, 49,38 Sauerstoff. Keinenfalls unterliegt es einem Zweifel, daß s |Cstickstofffrei und ein sogenanntes Kohlenhydrat ist, d. h. Sauer- und Wasserstoffim Verhältniß wie das Wasser (8 : 1) enthalt.

Da die spinnbaren Pflanzenfasern nur langgestreckte Zellen sind, so müsse», sie sich natürlich dem bewaffneten Auge als Röhren darstellen. Wie schon be-merkt, sind die Saamen der Baumwolle mit einem dichten weißen Filz umgeben,der die Kapseln massiv und gedrängt ausfüllt, sich nach dem Platzen derselbe»ausbreitet und dem Saamen als Flugapparat dient. Die einzelnen Haare die-Fig. 163. s*6 Filzes sind nach der Reife farblose, glänzende, durchsichtige, hoh^

Faden, aber vor der Reife sind sie angefüllt und erscheinen dan»<ÄSä@ 1 massiv. Solche unreife Baumwolle kommt häufig in zerstreute»Flöckchen unter der gewöhnlichen reifen Baumwolle vor, und zeich"net sich durch die nachtheilige Eigenschaft aus, sich nicht färben S»lassen. Die Fasern der reifen Baumwolle sind sehr gleichmäßigRöhren ohne Querscheidwände oder Knoten, aber von verhaltn!^mäßig sehr dünnen Wanden; deshalb behalten die Röhren »»^der Reife nicht ihren kreisförmigen Querschnitt, sondern si»kc»ein und erhalten dadurch zum Querschnitt eine Form, welche me,oder weniger einer liegenden 8 ähnelt, wie Fig. 164 in 400 fachcr

Vergrößerung zeigt. Zugleich nehmen sie eine Drehung um

ihre

Langenachse (wie Gerstenzucker etwa) an und gewinnen dadurchFig. 164. das Ansehen der Fig. 163 ( 400 ma >g

^ ^ ■ ^D^Fase'rn des Flachses sind

sehr langen, mithin aus nicht sehr g'reichen Zellen zusammengesetzt; die E»

H

•) Mittel »on 4 Versuchen.