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Organische Verbindungen mit 14, 16 und 18 Atomen Kohlenstoff / Leopold Gmelin ; bearb. und hrsg. von Karl List und Karl Kraut
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Stammkern C 18 H 6 ; StickstofTkern C 18 NH 5 .

keit, die beim Stehen unter dem Aether nach einigen Tagen zur zer-lliefslicheu Krystallmasse wird. Hofmann.

Salzsaures Chinolin. Chinolin gibt mit Salzsäure schwacheNebel. Hofmann. Feine Nadeln. Gerhardt. Wasserfreies und ge-wässertes Chinolin verschluckt heftig trockues Salsäuregas unterWärmeentwicklung. Beim Erkälten erstarrt die Masse bald zu wei-fsen Krystallen, die noch mehr Salzsäuregas aufnehmen, roth undflüssig und beim wiederholten Erkälten zur strahligeu zerfliefslichenund stark sauren Krystallmasse werden. Also scheint Salzsäureneutrales und saures Salz zu bilden. Bromeis. Mit Salzsäure gesät-tigtes Chinolin trocknet im Vacuum der Luftpumpe zum dicken Syrupein. Lässt man trocknes Salzsäuregas über iu Aether gelöstes Chi-nolin streichen, so fällt salzsaures Salz in schweren zähen, nachlanger Zeit schwach kristallisch werdenden Tropfen zu Boden. Hof-mann.

Salpetersaures Chinolin. Feine Nadelu. Gerhardt. Diebernsteingelbe Lösung von Chinolin in verdünnter Salpetersäure lie-fert beim Verdunsten über Vitriolöl concentrisch vereinigte Nadeln,durch Pressen zwischen Papier weifs und trocken, aus Weingeistleicht krystallisirt zu erhalten. Sie werden, der Luft ausgesetzt,blutroth. Sie schmelzen bei vorsichtigem Erhitzen zum klaren Oelund bilden bei weiterem Erhitzen farbloses Gas, das beim Erkaltendie Wände des Rohrs kristallisch bedeckt. Hofmann. Die Lösungvon Chinolin in überschüssiger Salpetersäure lässt beim Verdunstenim Wasserbade teigige, beim Erkalten erstarrende Masse, aus derenheifser, weingeisfiger Lösung weifse, luftbeständige, bei 100° nichtschmelzbare Nadeln = C 18 NH 7 ,H0,NÜ 5 erhalten werden. Williams.Löst sich sehr leicht in Wasser und Weingeist. Löst sich nicht inAether. Hofmann.

Chromsaures Chinolin. Chromsäure gibt mit Chinolin gelbenkrystallischen Niederschlag, Gkkhardt, IIofmanpi. Zweifach. Ueber-schüssige, verdünnte Chromsäure fällt aus Chinolin etwas harzartigen,durch Berührung mit einem Glasstab krystallisch werdenden Nieder-schlag, der sich nach dem Abliliriren und Auswaschen in kochendemWasser auflöst und beim Erkalteh in glänzenden Nadeln abscheidet.Verpufft heftig beim Glühen, nicht nach Salzsäurezusatz. Williams.Williams konnte mit dem aus Kohlenlheer dargestellten Chinolin keine kry-stallische Verbindung erhalten, auch nicht als die durch Chromsäure zerstör-baren Beimengungen beseitigt waren, sondern erhielt nur Oeltropfen.

Williams.

18 C

108

45,11

Bei 100°.45,08

N

14

5,84

8 H

8

3,34

3,49

2 Cr

53,4

22,31

22.34

7 0

56

23,40

C 18 NH 7 ,HO,2CrO s

239,4

100,00

Chlor-Uranoxydul-salzsaures Chinolin. Beim Vermischenconcentrirter Lösungen von salzsaurem Uranoxyd-Ammoniak und salz-